10 easy Tipps für dein Instagram-Profil

Sascha Tebben Gastautor, Instagram Leave a Comment

Dass Instagram eine interessante Ergänzung zu Facebook geworden ist, haben inzwischen schon einige erkannt. Hier kannst du zum Teil eine immense Reichweite deiner Beiträge erreichen und somit eventuell ganz neue Zielgruppen erschließen.

In diesem Beitrag verrate ich dir 10 einfache Tipps, wie du das Beste aus deinem Instagram-Profil herausholen kannst.

Dein Instagram-Profil

Dein Profil ist dein Schaufenster in der großen Instagram-Welt. Du kannst es auch mit deiner Startseite auf deiner Website vergleichen. Es ist dein Aushängeschild und entscheidet über “Abonnieren” oder nicht Abonnieren.
Dein Profil-Besucher entscheidet innerhalb von Millisekunden, ob er dein Profil interessant findet oder nicht. Achte also darauf, dass der sichtbare Bereich, wenn man auf dein Profil kommt, ansprechend aussieht. In den nächsten Tipps erfährst du, worauf du dabei besonderen Wert legen solltest.

1. Profilbild

Gestaltest du ein Instagram-Profil für ein Unternehmen? Dann ist das Profilbild der beste Ort für dich, um dein Logo zu platzieren. Beachte, dass es immer kreisförmig dargestellt wird, und somit die Ecken abgeschnitten sind.
Als Privatperson solltest du dein Profilbild nicht zu häufig wechseln, um den Wiedererkennungseffekt bei deinen Abonnenten nicht zu sehr zu strapazieren.

2. Profiltext

Du hast lediglich 150 Zeichen, um dem Besucher zu verraten, was ihn auf deinem Profil erwartet. Nutze dafür auch Sonderzeichen/Emojis, um aufzufallen. Viele wissen nicht, wie einfach man Zeilenumbrüche im Steckbrief nutzen kann:
Schreibe deinen Text einfach in der Notiz-App deines Smartphones,
kopiere ihn und
füge ihn schließlich in deinen Steckbrief.

Voilà – die Zeilenumbrüche bleiben.

3. Link im Profil

Ein Nachteil von Instagram im Vergleich zu Facebook: Du kannst lediglich einen einzigen (klickbaren) Link platzieren – und zwar in deinem Profil. Wähle das Ziel deines Links also mit Bedacht aus und schicke deine Follower gezielt zu deiner wichtigsten Webseite. Hast du z. B. eine besondere Aktion, passe den Link so an, dass sich die Instagramer direkt dorthin klicken können. Im Text deiner Posts kannst du dann darauf hinweisen, dass der entsprechende Link in deinem Profil zu finden ist. (Instagram-Sprache: “Link in Bio” 😉 )

Deine Posts

4. Fotos posten

Fotos kannst du im Quadrat, aber auch im Quer- oder Hochformat posten. Zum Ändern des Formats klickst du lediglich beim Hochladen auf das kleine Icon (siehe folgendes Bild). Schon kannst du von Quadrat zu Quer- bzw. Hochformat wechseln.
Gerade Fotos im Hochformat fallen im Newsfeed mehr auf, da sie mehr Raum des Displays ausfüllen. Probiere es doch mal aus.
Achte dennoch immer darauf, dass der wichtigste Inhalt möglichst zentriert im Bild ist. Ansonsten leidet die Optik deines Profils darunter, da dort alle Posts quadratisch angezeigt werden. Abgeschnittene Köpfe ö. Ä. sehen dann nicht so schön aus.

5. Videos posten

Dass du Videos posten kannst, ist dir sicher nicht neu. Viele machen aber den Fehler, dass sie nicht auf die optimale Länge des Videos achten. In deinem Instagram-Profil kannst du lediglich Videos mit einer Länge von max. 60 Sekunden hochladen. Danach wird eiskalt abgeschnitten – ärgerlich, wenn dein Video dann vielleicht mitten im Satz abgebrochen wird.
Übrigens kannst du auch bei Videos Filter einsetzen, um sie optisch aufzuwerten sowie zwischen dem Format hin- und her zu switchen (siehe folgendes Bild).
Extra-Tipp: Als Pendant zu YouTube, hat Instagram das IGTV (Instagram-TV) ins Leben gerufen. Hier kannst deutlich längere Videos veröffentlichen, welche in deinem separaten Kanal gespeichert bleiben.

6. Hashtags Baby

Es gibt eine einfache (inoffizielle) Regel: Je mehr Follower, desto weniger Hashtags sind nötig. Warum? Große Accounts erzielen durch ihre Community “von allein” eine immense Reichweite und brauchen nicht mehr so viele Hashtags zu nutzen.
Je weniger Follower du hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du mit dem richtigen Einsatz von Hashtags deine Reichweite deutlich erhöhen kannst.

Wähle sie sorgfältig aus:
Nicht zu viele (Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Ich sage: max. 23 Hashtags) und
nicht zu allgemeine Hashtags.

Beispiel: Verwendest du den Hashtag “Fashion”, ist dein Post einer von aktuell 595 Millionen (!!!) Beiträgen dazu. Jede Sekunde gehen mehrere Posts mit diesem Hashtag online und dein Beitrag rutscht rasend schnell immer weiter runter – so weit runter, dass man ewig scrollen müsste, um ihn zu entdecken.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dich jemand über diesen Hashtag findet und liked ist daher nachvollziehbar verschwindend gering.

Verwende deshalb lieber Hashtags, die nicht zu viel genutzt werden (z. B. bis max. 150.000). Auf der anderen Seite lohnen sich Hashtags, zu denen es lediglich vier andere Beiträge gibt, auch nicht, da sich offensichtlich niemand für dieses Wort/Thema interessiert.

7. Die richtige Zeit

Jede Community hat andere Gewohnheiten und Vorlieben. Überlege also am besten, wann deine Zielgruppe hauptsächlich online ist und Zeit/Lust darauf hat, mit deinem Profil zu interagieren.
Morgens um 7 Uhr vor der Arbeit?
In der großen Pause um 11 Uhr?
Oder um 20 Uhr auf der Couch?

Nur durch eigenes Ausprobieren kannst du herausfinden, wann die Resonanz auf deine Beiträge am größten ist.

Wichtig ist, dass du kontinuierlich am Ball bleibst und regelmäßig postest. Wenn du am Tag drei Beiträge veröffentlichst, plötzlich nur noch zwei mal im Quartal und auf einmal wieder jede Woche, wird deine Reichweite von Instagram heruntergesetzt. Regelmäßigkeit ist das Zauberwort.

8. Ein guter Post ist ein guter Post

Ganz gleich, zu welcher Uhrzeit und mit welchen Hashtags du deine Beiträge veröffentlichst – ein guter Post, der entweder durch ein tolles Motiv oder einen beeindruckenden Text überzeugt, wird sich durchsetzen.
Gerade als “Instagram-Anfänger” solltest du deinen Fokus darauf legen, ansprechende Beiträge mit Mehrwert zu verfassen. Im nächsten Schritt kannst du dich dann um die Feinheiten kümmern.

Deine Story (of your Life)

9. Die Story

Als tolle Ergänzung zu deinen Posts, kannst du deine Follower mit kurzweiligen Beiträgen in deiner Story erfreuen. Die geposteten Beiträge verschwinden automatisch nach 24 h – es sei denn, du hast sie als “Highlight” in deinem Profil abgespeichert.
In der Story sind deine Gestaltungsmöglichkeiten nahezu grenzenlos:

  • verschiedene Schriften und Farben
  • “Malwerkzeug”
  • saisonale Sticker
  • animierte GIFs
  • Standortmarkierung
  • Temperatur- und Uhranzeige

… du hast hier so unfassbar viele Möglichkeiten, kreative Beiträge zu kreieren! Probiere es einfach selbst aus.
Extra-Tipp: Versuche möglichst auf ein (corporate) Set an Farben, Schriften etc. zu achten, um den Wiedererkennungseffekt zu stärken und poste auch hier regelmäßig.

Output vs. Input

10. Dein Engagement

Instagram ist ein soziales Netzwerk. Hier geht es nicht um einseitige Kommunikation, sondern um Interaktion. Wenn du nur Beiträge postest und niemals mit der Instagram-Community agierst, wirst du es sehr schwer haben, Follower aufzubauen.

  • Reagiere auf alle (echten) Kommentare,
  • beantworte deine Privatnachrichten und
  • like/ kommentiere auch die Beiträge deiner Instagram-Nachbarn.

Belohnt wirst du dafür mit mehr Aufmerksamkeit und Reichweite und sicher auch dem einen oder anderen Follower mehr.

Ich hoffe, bei meinen 10 easy Instagram-Tipps waren ein paar Anregungen für dich dabei, wie du dein Instagram-Profil noch optimieren kannst.

Hast du Fragen oder Anregungen, hinterlasse gern hier einen Kommentar oder kontaktiere mich direkt.

Herzliche Grüße aus Greifswald
Betty Möbius

Betty Möbius kommt aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) und betreibt seit 2013 Online-Marketing, um ihrer Leidenschaft für SEO & Instagram nachzugehen.

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