Flexible Jobs & Home Office als Social Recruiting Tool

Melina Hartwig News, Social Recruiting Leave a Comment

Heutzutage sind viele junge Menschen unter 30 Jahren auf Jobsuche. Das Studium ist beendet und die Auswahl der Stellenangebote ist mal mehr mal minder gut besetzt. Doch worauf legen die meisten Menschen wert? Und wo wird nach Jobs gesucht? Immer häufiger kommen soziale Medien wie Facebook oder Business Netzwerke wie Xing und LinkedIn zum Einsatz. Auf einen Blick möchten viele erkennen, worum es in ausgeschrieben Stellen geht. Was sind Vorteile des jeweiligen Jobs und wie flexibel sind die Arbeitgeber, die sich dahinter verstecken?

Flexibilität im Job

Für jeden bedeutet flexibel sein natürlich etwas anderes; der eine wünscht sich Gleitzeit, der andere möchte einen Tag in der Woche Home Office, manch einer braucht nur Steh-Sitz-Schreibtische und bestimmt hätten einige gerne alles davon. Moderne Unternehmen machen es vor und bieten Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld, das so viel Freiheiten wie möglich zulässt – und meistens machen sie gute Erfahrungen! Wer viel gibt bekommt im besten Fall auch viel zurück. In der Arbeitswelt könnte das in Form von Motivation, Ausdauer und Leistungsbereitschaft geschehen. Natürlich erzählen diese Unternehmen im Rahmen des Social Recruiting auch weiteren potentielle Bewerbern hiervon!

Mund zu Mund Marketing “für lau”

Arbeitsunterlagen, Laptop und Kaffee auf dem Tisch während des Home Office. Ein Motivationsbild für das Social Recruitment.

Unternehmen zahlen viel Geld um auf Plattformen wie “Monster”, “Stepstone” und “Indeed” Stellenanzeigen zu schalten. Wer Social Media nutzt um neue Mitarbeiter zu finden und Jobs zu promoten zahlt im Schnitt nicht nur weniger und effizienter, sondern erreicht auch diejenigen, die sich ernsthaft für die Stelle interessieren könnten! So spezifisch wie auf Facebook kann man nirgendwo die gesuchte Zielgruppe eingrenzen, weshalb wir natürlich erstmal jedem empfehlen, hier seine Jobausschreibungen zu platzieren. Jetzt kommen aber noch ganz andere Multiplikatoren dazu. Ihre eigenen Mitarbeiter. Sind sie Arbeitgeber der gut zuhört, kleine Wünsche bemerkt, Kritik annimmt und die Mitarbeiter motiviert? Auch andere Meinungen lassen sie zu, sind offen für Neues? Dann brauchen Sie sich eigentlich keine Sorgen zu machen – Wenn Ihre Angestellten von Ihren Eigenschaften erzählen kommt das in der Regel noch viel besser an, als wenn Sie Anzeigen schalten, in denen Sie Ihr Unternehmen selbst loben. Was andere über einen sagen hat immer nochmal eine andere Wahrhaftigkeit und wird besser angenommen. Nutzen Sie diese positive Mundpropaganda! Weiterhin hilft natürlich ein Blog, wie wir ihn haben beispielsweise, um interne Vorteile hervorzuheben und Positives nach außen zu kehren. Berichten Sie über spannende Team Events und Ihre ganz eigene Form von Flexibilität! Den Blog bewerben Sie am besten über Ihre Facebook Seite. Wenn Sie hierbei Hilfe benötigen, stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung!

Home Office – Arbeiten von Zuhause aus

Home Office liest man zwar immer häufiger in Stellenanzeigen unter “Das bieten wir Dir”, aber nicht jeder Mensch ist ein Typ dafür. Für diejenigen, die nun sagen: “Doch, wenigstens einen Tag in der Woche würde ich gern von zuhause aus arbeiten, da bin ich konzentriert und produktiv!”, haben wir ein paar wichtige Punkte zusammengefasst, die man beachten sollte:

  • Ausstattung: Das Home Office sollte so ausgestattet sein, dass nichts fehlt. Schauen Sie sich Ihren Schreibtisch im Büro an – was davon brauchen Sie auch in Ihren eigenen vier Wänden
  • Licht: Achten Sie darauf, dass es hell und freundlich ist – am besten eignet sich ein Raum mit Fenster, denn Lichteinfall motiviert und ist wichtig für die Stimmung! Auch Ihre Augen werden es Ihnen danken
  • Ordnung – ist das halbe Leben, bringt Struktur in Ihre Arbeit und auch Ruhe ins Gemüt, probieren Sie es aus, es wirkt Wunder!
  • Gemütlichkeit: Home Office beinhaltet ein wichtiges Wort: Home (dt.: Zuhause). Ein bisschen danach darf es sich gerne auch anfühlen, also richten Sie Ihr Home Office so ein, wie es Ihrem Geschmack entspricht! Wenn Sie sich gern dort aufhalten, arbeiten Sie auch gerne dort! Nutzen Sie den Tag im Home Office dafür, sich Ihr Arbeitsumfeld genau auszusuchen, denn das geht im Großraum- oder festgelegten eigenen Büro nicht immer!

Können Sie diese Dinge vorlegen, so stehen Ihre Chancen sehr gut, Ihr Büro steuerlich geltend zu machen und einen Teil zurück zu erhalten. Wir drücken Ihnen die Daumen!

Home Office steuerlich absetzen

Frau arbeitet an ihrer Steuererklärung. Beispielfoto für die steuerliche Absetzbarkeit vom Home Office.

Wir haben Steuerberater Dirk Fredehorst von der FBSP Steuerberatung gefragt, ab wann es sich lohnt und wann es möglich ist, ein Büro in den eigenen vier Wänden steuerlich abzusetzen. Nun wissen wir, dass es ein paar grundlegende Tatsachen gibt, die es zu hinterfragen gilt, bevor Sie etwas Geld für Ihr Home Office wiederbekommen.


  • Steuerlich wirkt sich das Home Office nur aus, wenn die gesamten Werbungskosten 1.000,00 Euro übersteigen. Alle Kosten der Wohnung werden anteilig berücksichtigt (Miete, Nebenkosten, Strom usw.)
  • Es darf keinerlei private Nutzung (Schlafcouch für Gäste, private Bücher etc.) Ihres Home Offices erfolgen
  • Ihr Arbeitgeber muss im Arbeitsvertrag festhalten, dass Sie regelmäßig Home Office machen und Ihnen an diesen Tagen kein anderer Arbeitsplatz in der Firma zur Verfügung steht

Können Sie diese Dinge vorlegen, so stehen Ihre Chancen sehr gut, Ihr Büro steuerlich geltend zu machen und einen Teil zurück zu erhalten. Wir drücken Ihnen die Daumen!

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