So nutzen Sie den Instagram Algorithmus, um eine echte Community aufzubauen

Kira Jacobs Instagram Leave a Comment

Der Instagram Algorithmus spielt für alle, die über die Plattform möglichst viele potentielle Kunden, Interessenten oder Gleichgesinnte erreichen wollen, eine zentrale Rolle. Wie man den Algorithmus für sich nutzen kann und was sich überhaupt dahinter verbirgt, erklären wir in diesem Beitrag.

Sie entdecken bei Instagram ein Konto, das Ihnen gefällt und folgen ihm. Gehen Sie nun wieder zurück auf Ihren Startseiten-Feed und aktualisieren, wird Ihnen als erster Beitrag ein Post des neuen Kontos angezeigt. Selbst dann, wenn dieser schon mehrere Tage alt ist und andere Konten viel aktuellere Beiträge veröffentlicht haben. Kommt Ihnen das bekannt vor? Diese Sortierung wird durch den Instagram Algorithmus bedingt. Achten Sie doch beim nächsten Scrollen durch Ihren persönlichen Feed auf die Veröffentlichungszeiten der Beiträge: Sie sind nie chronologisch, denn Instagram setzt wie Facebook einen Algorithmus ein, um die Reihenfolge festzulegen. Der Instagram Algorithmus ist jedoch vollkommen unabhängig vom Facebook Algorithmus.

Welche Faktoren berücksichtigt der Instagram Algorithmus?

Natürlich lässt sich Instagram nicht genau in die Karten gucken. Wie der Algorithmus im Detail aussieht, weiß außerhalb von Instagram niemand. Doch folgende Kriterien sind mit Sicherheit entscheidend dafür, ob ein Beitrag weiter oben erscheint:

#Interest (Interesse)

Folgen Sie mit Ihrem Instagramprofil vielen Personen mit Haustieren, die sie auch präsent auf Instagram zeigen? Drücken Sie bei Tierfotos oft auf das Herz oder schreiben sogar einen Kommentar? Dann vermutet Instagram, dass Ihnen auch weitere Tierfotos gefallen werden und zeigt sie ihnen eher als beispielsweise ein Landschaftsfoto.
Der Algorithmus untersucht also Ihr bisheriges Interaktionsverhalten und zieht daraus Schlüsse, welche Themen Sie interessieren.

#Timeliness (Aktualität)

Dieser Faktor ist schnell erklärt: Je aktueller ein Beitrag, umso relevanter ist er. Und umso wahrscheinlicher ist es, dass er weit oben im Feed angezeigt wird.

#Relationship (Beziehung)

Je mehr zwei Personen auf Instagram miteinander interagieren, desto höher ist die Priorität der Beiträge. Das bedeutet: Wenn Sie Beiträge guter Freunde immer liken und die einer Marke nur ab und zu, wird Ihnen ein neuer Beitrag eines Freundes zuerst angezeigt – und erst dann der Beitrag des Markenprofils.

#Frequency (Nutzungsfrequenz)

Wie oft öffnen Sie die Instagram App? Mehrmals in der Stunde? Oder eher einmal am Tag? Vielleicht auch nur alle paar Tage? Je nachdem werden bevorzugt minutenaktuelle Posts angezeigt oder auch ältere Posts, die der Nutzer noch nicht kennt. Übrigens: Scrollt man so lange durch den Feed, bis man alle neuen Postings gesehen hat, weist Instagram einen darauf hin.

Hinweis von Instagram, dass alle Beiträge gesehen wurden

Mit diesem Hinweis zeigt Instagram, dass man alle Beiträge der Konten, denen man folgt, gesehen hat.

#Following (Follower-Verhalten)

Wie groß die Auswahl an Beiträgen ist, die dem Nutzer angezeigt werden können, hängt maßgeblich davon ab, wie vielen Personen, Marken und Unternehmen er folgt. Je größer die Zahl der Konten, denen jemand folgt, desto mehr Beiträge gibt es und umso stärker muss der Algorithmus die Beiträge nach Relevanz sortieren.

#Usage (Nutzungsdauer)

Hier analysiert der Instagram Algorithmus, wie lange der Nutzer die App im Schnitt öffnet. Ist er eher jemand, der nur kurz verweilt, oder nimmt er sich mehrere Minuten Zeit? Je länger die Verweildauer ist, desto weniger muss der Algorithmus die Beiträge sortieren.

iPhone, auf dem das Icon von Instagram zu sehen ist

Hand auf’s Herz: Wie viel Zeit verbringen Sie bei Instagram? Die Verweildauer hat Einfluss auf die Reihenfolge, in der Beiträge im Feed erscheinen.

Wie können Unternehmen den Algorithmus für sich nutzen?

Auf einen Teil der Faktoren des Algorithmus haben Unternehmen, die bei Instagram aktiv sind, keinen Einfluss: Das betrifft die Usage, das Following und die Frequency. Um weit oben in der Timeline der Follower zu erscheinen, muss ein Unternehmen also vor allem auf zwei Säulen bauen: Aktuelle Posts zu bringen – das heißt, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen – und so interessant zu sein, dass Follower gerne ein Like oder ein Kommentar da lassen. Dadurch steigt die Interaktion zwischen dem Unternehmensprofil und dem Profil des Follower, sodass letzterem Beiträge des Unternehmens früher erscheinen.


Contentplan für Instagram mit Bild, Thema, Tag und Nutzen

Content-Pläne helfen, regelmäßig Beiträge für Instagram zu erstellen.

Regelmäßige Beiträge mithilfe eines Contentplans

Interessante Beiträge mit einer gewissen Kontinuität und Regelmäßigkeit zu erstellen, ist natürlich leichter gesagt als getan. Hilfreich ist hierbei ein Contentplan. Darin notieren Sie, welches Thema mit welchem Bild an welchem Tag veröffentlicht werden soll. Nützlich ist es auch, ein weiteres Feld einzurichten, in dem Sie notieren, welchen Nutzen der User von dem Instagram-Post hat. So stellen Sie sicher, dass Sie den Mehrwert für Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren.

Brainstorming: Welche Inhalte bieten Ihren Followern Mehrwert?

Um den Contentplan füllen zu können, müssen nun abwechslungsreiche Inhalte mit Mehrwert her. Stellen Sie sich hierfür folgende Fragen:

Warum sollte ein Nutzer Ihrem Account folgen?
Welchen Nutzen hat der User von Ihren Beiträgen?
Wie möchten Sie das Unternehmen darstellen? Und wie können Sie die Eigenschaften in Ihren Beiträgen vermitteln?

Hilfreich ist es, Beiträge verschiedener Kategorien zu erstellen. Zeigen Sie in einem Post Persönlichkeit, können Sie im nächsten einen praktischen Tipp verraten, der zu Branche Ihres Unternehmens passt. Weitere mögliche Kategorien sind Einblicke in Ihren Arbeitsalltag und Ankündigungen von wichtigen Ereignissen. Ab und zu kann man seinen Followern auch einfach nur ein schönes Wochenende wünschen – die Möglichkeiten sind vielfältig und variieren von Unternehmen zu Unternehmen.

Sind die einzelnen Bereiche definiert, folgt der nächste Schritt: Wie lassen sich die Inhalte und Aussagen in Bildern vermitteln? Geeignete Bildmotive zu finden, erfordert Kreativität und viele Ideen. Tauschen Sie sich spätestens jetzt (am besten jedoch von Beginn an) mit Ihren Kollegen und Außenstehenden aus. So sammelt sich schnell ein großer Pool an Beitragsmöglichkeiten.

Mit Tests zum Erfolg

Es gibt wie in allen anderen Sozialen Medien auch bei Instagram nicht DIE Strategie, die zu mehr Reichweite und höheren Interaktionsraten führt. Je nach Zielgruppe können unterschiedliche Formate besser oder schlechter performen. Hier sollten verschiedene Contentarten einfach ausprobiert werden, beispielsweise Spruchbilder, humorvolle Beiträge, Fotos mit Menschen oder cleane Bilder. Natürlich ist Instagram längst nicht mehr nur eine große Fotosammlung: Videos, Stories, Boomerangs und viele weitere Formate sollten unbedingt getestet werden.
Bei den Tests kommt es dann darauf an, die Daten auszuwerten und zu beobachten, welche Inhalte besser ankamen. Diese sollten wiederkehrend in den Instagram-Contentplan aufgenommen werden.

Die ideale Posting-Frequenz lässt sich übrigens auch durch Ausprobieren herausfinden: Einfach über definierte Zeiträume hinweg in unterschiedlichen Abständen posten: mehrmals täglich, einmal täglich, zweimal wöchentlich. Behalten Sie dabei die Insights Ihres Instagram-Kontos genau im Blick. In der Regel bringt es ab einer gewissen Posting-Frequenz nichts mehr, noch mehr Beiträge zu veröffentlichen. Die Reichweite sinkt, ebenso die Interaktionsrate. Wer die Insights über die Testzeiträume genau auswertet, wird den idealen Wert für die Regelmäßigkeit finden.

Noch mehr Instagram-Tipps für Unternehmen?

Alle zwei Monate finden unsere Instagram Workshops statt. Teilnehmer lernen die Basics von Instagram kennen und erfahren darauf aufbauend, wie sie die richtige Tonalität und Strategie für ihr Instagramprofil finden. Fragen rund um Influencer-Marketing, Produktplatzierungen, Hashtags, Werbung und vieles mehr beantworten wir gerne. Unser nächster Termin ist am 14. November 2018 im Patentkrug Oldenburg. Auf Wunsch kommen wir auch gerne zu Ihnen und halten Workshops direkt vor Ort.

Bildersuche – Traffic durch optimierten Bild-Content

Kira Jacobs SEO Leave a Comment

Welche Rolle spielt die Google Bildersuche für meine Webseite?

Diese Frage konnten Webmaster seit Februar 2017 nicht mehr ohne Weiteres beantworten. Der Grund: Google zeichnete den Referrer aus der Bildersuche in Google Analytics nicht mehr eindeutig aus. Der Referrer gibt die Quellseite an, von der der Nutzer gekommen ist. So wird Facebook beispielsweise mit der Quelle “facebook.com” gekennzeichnet.

Referrer für die Bildersuche in Google Analytics

Die Auszeichnung des Referrers für die Bildersuche bis Februar 2017

Durch die Änderung der Darstellung der Quelle wurden sämtliche Nutzer, die über die Google Suche und über die Google Bildersuche auf die Webseite gelangt sind, mit der Quelle “google” ausgezeichnet. Mit einem neuen Update soll sich das nun wieder ändern: Die eindeutige Referrer-URL “https://images.google.com/” macht deutlich, wie viel Traffic durch die Bildersuche gewonnen wurde. Um die Daten zu erhalten, sind keinerlei Änderungen nötig, wie Google in seiner Ankündigung erklärt:

“If you use Google Analytics to track site data, the new referral URL will be automatically ingested and traffic will be attributed to Google Images appropriately.”

Somit können Sie die Analyse für Ihre Webseite bei Google Analytics unter Akquisition > Alle Zugriffe > Quelle/Medium finden.

Warum ist die Google Bildersuche für mich wichtig?

Gerade für Branchen, die gestalterisch tätig sind, ist die Bildersuche interessant. Erstellen Sie Designs für Büros, entwerfen Sie Möbel, gestalten Sie Räume oder bauen Sie Gärten? All diese und noch viele weitere Unternehmensbranchen sind besonders gut geeignet, um die Arbeit ideal durch Bilder festzuhalten und auf der Webseite darzustellen. Sucht ein Nutzer nun nach einem passenden Suchbegriff bei Google, wird ihm die Bildersuche oft schon vorgeschlagen, wenn die Anfrage durch Bilder besser beantwortet werden kann.

Google schlägt Bildersuche vor

Bei Suchanfragen, die sich gut mit einem Bild beantworten lassen, schlägt Google die Bildersuche vor.

Sucht ein Nutzer beispielsweise nach Inspirationen, weil er seinen Garten umgestalten möchte, wäre es doch toll, wenn er auf ein Foto Ihres Unternehmens stößt. Noch besser wäre es, wenn er das Bild so ansprechend findet, dass er auf “Website besuchen” klickt und sich bei Ihnen umsieht. So haben Sie einen potentiellen Kunden auf Ihren Internetauftritt gelockt. Überzeugen Sie ihn hier davon, dass Sie seinen Traumgarten gestalten, können Sie ihn als Kunden gewinnen. Bilder bieten Unternehmen somit die Möglichkeit, zusätzlichen Traffic zu generieren, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und potentielle Neukunden zu erreichen.

Wie optimiere ich meine Bilder für Google?

Um dieses Potential der Bildersuche zu nutzen, sollten die Bilder für Google optimiert werden. Was das bedeutet, zeigen wir Ihnen hier:

Ansprechende Bilder erstellen

Die beste Optimierung bringt nichts, wenn das Bild nicht ansprechend ist! Deshalb beginnt das Bilder-SEO eigentlich schon beim Fotografieren. Bilder sollten gut ausgeleuchtet sein und ästhetisch ansprechend. Dunkelheit, ein starkes Bildrauschen oder gar verwackelte Bilder sind zu vermeiden.

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Produkt in Szene setzen können. Vielleicht platzieren Sie die Vase, die Sie designt haben, einfach schon einmal auf einem Tisch, damit der Betrachter sich besser vorstellen kann, wie die Vase im Raum aussieht? Sind Ihre Gestaltungsprojekte größer – etwa ein ganzer Raum – können Sie sowohl Großaufnahmen machen als auch Details fotografieren und eine Mischung aus beidem auf Ihrer Webseite einbinden. So können je nach Suchanfrage verschiedene Bilder Ihres Unternehmens über Google gefunden werden. Stimmt das Foto an sich schon einmal, führen folgende Optimierungen zu einem besseren Ranking in der Bildersuche.

Die Umgebung des Bildes auf der Website

Google erhält Informationen zu den Bildern aus der direkten Umgebung auf der Webseite. Daher ist es wichtig, dass das Bild an einer passenden Stelle eingebunden wird. Am besten nutzen Sie eigene Bilder, da diese in den meisten Fällen besser zu Ihren Inhalten passen als lizenzfreie Stock-Fotos. Veröffentlichen Sie also ein Bild, auf dem eine Malerei zu sehen ist, sollten Sie in dem umgebenden Text auch darüber schreiben. So versteht Google besser, was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein passender Dateiname

Die automatisch vergebenen Dateinamen durch die Kamera enthalten für gewöhnlich eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen wie beispielsweise “IMG_68767”. Solche Namen lassen keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt des Bildes zu – auch für Google nicht. Ändern Sie daher den Dateinamen vor dem Upload in einen aussagekräftigeren Titel. Daraus sollte in erster Linie erkennbar sein, was auf dem Bild zu sehen ist. Zusätzlich sollten passende Keywords eingesetzt werden. Hierbei gilt jedoch: Wirklich nur passende Keywords verwenden. Eine Aneinanderkettung von Keywords, die sich nicht im Bild wiederfinden, führt nicht zum Ziel.

Das Alt-Attribut richtig nutzen

Im Alt-Attribut oder auch Alt Tag legen Sie einen Alternativtext fest, der dann angezeigt wird, wenn ein Bild nicht geladen werden kann. Programme für sehbehinderte Menschen können den Alternativtext lesen und dem Nutzer somit vermitteln, was auf dem Bild zu sehen ist. Und natürlich nutzt auch Google dieses Attribut, um den Bildinhalt besser zu verstehen. Somit sollte auch genau das im Alt-Attribut stehen: der Inhalt des Bildes. Finden Sie eine passende Beschreibung, die bei Ihnen ein Bild erzeugt, das dem tatsächlichen Foto nahe ist, auch wenn Sie die Augen geschlossen haben. Auch hier sollten Sie sinnvoll Keywords einsetzen und genau wie beim Titel auf unpassende Keywords verzichten.

Weitere Verbesserungen für das perfekte Bild im Web

Mit diesen weiteren Verbesserungen verbessern Sie zwar nicht Ihr Ranking in der Google Bildersuche, jedoch sind sie dennoch empfehlenswert, um eine bessere Nutzererfahrung zu generieren.

Geben Sie Ihren Bildern eine Unterschrift

Bildunterschriften, auch Caption genannt, sind zwar kein Rankingfaktor, doch beliebt bei den Usern. Studien zeigen, dass Seitenbesucher Bildunterschriften häufiger lesen als den eigentlichen Inhalt. So können Sie dem Nutzer in der Caption Anhaltspunkte geben, worum es in dem jeweiligen Abschnitt gerade geht.

Die optimale Dateigröße für Ihre Bilder

Bilddateien sind je nach Kamera gerne mehrere Megabyte groß. Wenn Sie solche Dateien unkomprimiert auf Ihre Webseite hochladen, verringern Sie die Ladegeschwindigkeit. Außerdem ist es auch ärgerlich für Nutzer, die Ihre Webseite unterwegs mit Ihrem Smartphone besuchen, und dadurch Ihr Datenvolumen verbrauchen. Daher sollten Sie die Größe von Bilddateien komprimieren. Das können Sie in der Regel schon mit einfachen, kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen.

Die optimale Größe ist immer genau so groß, dass das Bild in der angezeigten Größe nicht pixelig wirkt. Für kleine Vorschaubilder können unter 200 KB oder sogar unter 100 KB ausreichend sein. Größere Bilder für Slider oder den Header sollten etwas größer sein. Übrigens: Seit diesem Sommer ist PageSpeed ein Rankingfaktor in der Google Suche. Hier will Google vor allem Betreiber besonders langsamer Webseiten dazu bringen, die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.

Fazit

Die Optimierung der Bilder für die Nutzer, Google und die Google Bildersuche kann sich auszahlen. Behalten Sie die Entwicklungen der Zugriffe über die Bildersuche im Blick und optimieren Sie bereits vorhandene Bilder. So können Sie zusätzlichen Traffic gewinnen.

Wettbewerber ausspionieren?! Facebook machts möglich!

Eike West Facebook BLOG Leave a Comment

Facebook veröffentlicht, welche Seiten Werbung schalten, und schafft damit mehr Transparenz für die Nutzer.

Entschuldigen Sie bitte den reißerischen Titel dieses Blog-Posts, aber unser heutiges Thema liegt uns besonders am Herzen und benötigt Ihre volle Aufmerksamkeit. Nun aber Spaß beiseite.

Es geht um eine Neuerung bei Facebook, die Sie wirklich interessieren sollte.

Facebook hat im Rahmen seiner Transparenzoffensive “Ad Transparency” im Zuge des Wahlkampf-Skandals in den USA (Russia Gate) und des Datenlecks von “Cambridge Analytica” seine Plattform so verändert, dass nun jeder Nutzer einsehen kann, welche Werbeanzeigen aktuell geschaltet werden.

Facebook macht Werbeanzeigen von Fanpages allen Nutzern transparent.

Im Detail bedeutet dies, dass man auf jeder Facebook-Fanpage oder Unternehmensseite den Reiter „Seiteninfos & Werbung“ anklicken kann, der einem alle aktiven Werbeanzeigen auflistet, die von dieser Seite aktuell geschaltet werden. Werden von der Seite auch dynamische Werbeanzeigen geschaltet, zeigt Facebook hier eine Beispielanzeige. Nicht gezeigt werden ggf. die verschiedenen Layouts der Anzeige auf den anderen Werbeplattformen, wie Instagram und das Facebook Advertiser Network.

Im Browser:

Facebook Fanpage von Adidas, Unterseite Werbung

Jeder Nutzer kann somit die Anzeigen der jeweiligen Seite und Wettbewerber durchscrollen, sieht, welche Interaktionen auf diesen Webeanzeigen aufgetreten sind, und kann ein grundsätzliches Verständnis für die Werbeaktivität des Accounts erhalten.

Facebook Werbeanzeigen sind jetzt unter Seiteninfos & Werbung sichtbar

Facebook Werbeanzeige unter Seiteninfos und Werbung

In der App:

Die entsprechende Funktion finden Sie in der Facebook App am unteren Rand des Titelbildes der Seite. Klicken Sie auf “Seiteninfos und Werbung”, danach auf “Aktive Werbeanzeigen” und Sie finden eben diese.

Über Seiteninfos & Werbeanzeigen kann man sich alle aktiven Werbeanzeigen einer Fanpage anzeigen lassen

Unter Aktive Werbeanzeigen sind aktive Anzeigen der Fanpage zu sehen

Unternehmen geschockt? Nicht wirklich!

Für werbende Fanpages und Unternehmensseiten ergibt sich eine neue Situation in Sachen Kunden-Warnehmung. Da die Facebook Nutzer nun einen Überblick über alle Werbeanzeigen bekommen, werden auch z.T. Werbetaktiken und Positionierungen vom Produkt, der Dienstleistung oder der Fanpage einsehbar.

Unternehmen, die sehr aggressiv auf Facebook werben, sollten sich dessen bewusst sein.

Facebook bietet auf seiner Werbeplattform neben dem Bewerben von Beiträgen, auch das Erstellen von Anzeigen an. Diese Anzeigen sind nicht mit einem Beitrag auf der jeweiligen Seite verbunden, sondern waren bisher nur der gewählten Zielgruppe ersichtlich. Man nennt diese Anzeigen deshalb “dark posts”.

Auch Dark Post – nun weniger “dark”

Im Zuge der verbesserten Transparenz sind diese “dunklen Posts” also nicht mehr so “dunkel”, soll heißen ‘unsichtbar’ für die Nutzer. Wer möchte, findet diese Posts nun auch über den Reiter “Seiteninfos & Werbung” (s. Screenshot oben) und kann sich sein eigenes Bild machen.

Die veränderte Situation um die Facebook-Werbung sollte aus unserer Sicht jedoch positiv bewertet werden. Nicht zuletzt deshalb, weil Unternehmer nun vor Augen geführt bekommen, dass die Konkurrenz auch auf Facebook nicht schläft oder eben doch noch den Zug verpennt.

Denn Sie haben nun die Möglichkeit zu sehen, ob und welche Werbeanzeigen Ihre direkte Konkurrenz auf Facebook schaltet. Wir empfehlen deshalb, Konkurrenzseiten auf Facebook anzusteuern, deren Anzeigen anzuschauen und die Erkenntnisse in Ihrer Online-Marketing Strategie zu berücksichtigen.

Achten Sie hierbei auf Bildsprache, Texte und Variationen in den Anzeigen und nehmen Sie diese als Inspiration für Ihre eigenen Werbeanzeigen. Sollten Sie bisher keine Anzeigen schalten und hierbei Hilfe benötigen, empfehlen wir Ihnen zum einen die Teilnahme an unseren Facebook– und Instagram-Workshops, in denen wir auch auf das Thema Werbeanzeigen zu sprechen kommen. Zum anderen können wir Ihr Unternehmen auch direkt unterstützen.

Budgets & Zielgruppe der Werbeanzeigen weiterhin nicht öffentlich einsehbar.

Die Änderung um die Werbeanzeigen machen bisher jedoch vor der Veröffentlichung der Budgets und des Targetings, also der Zielgruppe der Anzeige, Halt. Diese Informationen sind somit auch weiterhin nicht für die Nutzer ersichtlich. Facebook hat jedoch angedeutet, dass auch dies sich zumindest für politische Werbung auf Facebook ändern wird und ebenfalls zukünftig veröffentlicht wird.

Unser Fazit:

Die Transparenz-Initiative von Facebook schafft für aggressiv werbende Unternehmen womöglich ein schwierigeres Werbe-Umfeld. Diese Unternehmen müssen sich im Klaren sein, dass ihre Werbestrategien exponiert werden und Nutzer nun einen Überblick über die Positionierung des Beworbenen bekommen.

Für die meisten Unternehmen bilden die Änderungen von Facebook jedoch vielmehr einen guten Anlass, ihre eigene Marketing-Strategie auf Facebook zu überprüfen und neue Impulse aufzunehmen.

Unser Tipp deshalb: Durchstöbern Sie die Facebook-Seiten der Konkurrenz und machen Sie sich Notizen zu deren Positionierung und Gestaltung. Nehmen Sie diese Notizen als Inspiration für Ihre nächsten Werbeanzeigen und testen Sie deren Erfolg.

Falls Sie bisher keine Anzeigen geschaltet haben und damit nun unkompliziert beginnen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu.

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Instagram: Fotos am PC hochladen

Kira Jacobs Instagram Leave a Comment

Vielleicht haben Sie auch schon einmal versucht, am Desktop etwas bei Instagram zu veröffentlichen. Dann werden Sie festgestellt haben, dass es die Funktion in der Ansicht gar nicht gibt. Am Desktop ist Instagram nur in einer deutlich abgespeckten Version nutzbar. Unter anderem kann der User keine Beiträge und Stories posten, keine Nachrichten senden und auch das neue IGTV ist nicht verfügbar.

Instagram, wie es am Computer dargestellt wird

Am Desktop fehlen zahlreiche, wesentliche Funktionen von Instagram – etwa das Erstellen von Beiträgen.

Instagram am PC: Nützlich für Unternehmen und Privatpersonen

In Unternehmen gibt es häufig eine für die Social Media Kanäle zuständige Person. Sie postet etwa bei Facebook und auch bei Instagram auf dem Unternehmensprofil. Nicht immer steht ein Unternehmens-Smartphone oder Tablet hierfür zur Verfügung. In solchen Fällen muss der Mitarbeiter oftmals sein privates Handy nutzen und dort auch die Fotos und Videos, die hochgeladen werden, lokal speichern. Ideal wäre es, wenn Instagram Beiträge direkt am Computer des Arbeitsplatzes gepostet werden könnten. So müsste das Unternehmen nicht eigens für die Pflege der Social Media Kanäle ein Smartphone oder Tablet anschaffen und der zuständige Mitarbeiter gleichzeitig nicht sein privates Handy nutzen.
Privatpersonen könnten von einer solchen Lösung ebenfalls profitieren. Machen Sie beispielsweise Aufnahmen mit einer Spiegelreflexkamera, sind diese in der Regel auf dem Computer gespeichert. Möchte man ein solches Foto bei Instagram posten, muss es erst umständlich auf das Smartphone übertragen werden. Das kostet Zeit und auch Speicherplatz auf dem Handy.

Am Computer Instagram wie in der mobilen Darstellung nutzen

Wir bieten Ihnen die Lösung, um Instagram auch am PC mit allen Funktionen nutzen zu können. Mithilfe weniger Klicks können Sie Instagram am Desktop wie in der mobilen Ansicht darstellen. So geht’s:

Mit dem Browser Firefox


  1. Instagram.com aufrufen
  2. STRG+Shift+M drücken: Firefox schaltet in eine Art “Mobilansicht”
  3. Über der Website ist oben nun ein Dropdownmenü zu sehen: Dort ein typisches Smartphone auswählen
  4. F5 drücken, um die Seite neu zu laden
  5. Fertig! Die Ansicht sieht genauso aus, wie die Mobil-App und lässt sich entsprechend bedienen – auch der Foto-Upload ist nun möglich.

Mit dem Browser Google Chrome

  1. Instagram.com aufrufen
  2. F12 drücken: Es öffnet sich das Entwicklermenü.
  3. Smartphone Icon (oben links) anklicken
  4. Über der Website ist oben nun ein Dropdownmenü zu sehen: Dort ein typisches Smartphone auswählen
  5. F5 drücken, um die Seite neu zu laden
  6. Fertig! Die Ansicht sieht genauso aus, wie die Mobil-App und lässt sich entsprechend bedienen – auch der Foto-Upload ist nun möglich.

Die mobile Darstellung von Instagram am PC

Mit wenigen Klicks lässt sich die mobile Darstellung von Instagram auch am Computer aufrufen.

Nun können Sie Instagram ohne Einschränkungen nutzen. Alternative Lösungen sind Plugins (z.B. User Agent Overrider) oder Erweiterungen (z.B. User Agent Switcher for Chrome), mit deren Hilfe man in die mobile Darstellung wechseln kann.

Mehr Tipps & Tricks zur Nutzung von Instagram?

In regelmäßigen Abständen führen wir Instagram Intensiv Workshops durch – hier lernen Sie, wie Sie als Unternehmen Instagram ideal nutzen, abwechslungsreichen Content erstellen und worauf es dabei ankommt. Zudem zeigen wir Ihnen die verschiedenen Funktionen von Instagram und geben Ihnen Zeit, diese vor Ort gleich auszuprobieren. Alle kommenden Termine finden Sie hier!

IGTV – Was kann die neue App von Instagram?

Melina Hartwig Instagram, News Leave a Comment

In unserem heutigen Blogbeitrag informieren wir Sie über alles, was es schon zur neuen IGTV App aus dem Hause Facebook / Instagram zu berichten gibt. Was die App genau ist, was sie kann und warum wir Ihnen empfehlen, den Schritt ins Neue zu wagen, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.

Was ist IGTV?

IGTV ist die neue Funktion und App von Instagram, welche seit gestern im App Store für Android und Apple heruntergeladen werden kann. Die Abkürzung bedeutet Instagram TV und ermöglicht jetzt privaten Nutzern und Business Accounts das Hochladen längerer Videos. Bis zu 60 Minuten dürfen die Beiträge lang sein, allerdings sind dafür 10.000 oder mehr Follower nötig. Für alle kleineren Accounts sind Videos bis zu einer Länge von 10 Minuten möglich.

Viele fragen sich aktuell, ob Instagram mit der IGTV App YouTube Konkurrenz machen will. Hier spalten sich die Meinungen, denn bei IGTV sind Videos im Hochformat, geeignet vor allem für die Nutzung am Smartphone, ideal und bei YouTube nach wie vor das TV-ähnlichere Querformat. Außerdem nutzen viele User YouTube gerne wie eine Art moderne Bibliothek und suchen aktiv nach Themen, die sie interessieren, wie Tutorials für Photoshop & Co., während bei Instagram TV (momentan) eher tagesaktuelle Themen und Beiträge im Vordergrund stehen. Hier beobachten wir aber gespannt den Wandel und das Nutzerverhalten.

Wie nutze ich die App, was sind die ersten Schritte?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass auch IGTV mit dem Instagram Account verknüpft ist. So können alle Instagram User bereits, ohne die neue App zu downloaden, die neuen Videos ansehen. Hierfür müssen Sie nur den neuen IGTV Button in der App antippen und können dann Beiträge wählen. Hier erkennt man bereits, dass ein Algorithmus vorhanden ist, der als erstes Account-Videos von Personen und Marken zeigt, welchen man aktiv folgt. Wie der Algorithmus genau Beiträge anzeigt, ist noch nicht genügend ausgetestet. Wir gehen davon aus, dass es wieder ein Mix aus Relevanz (wie oft interagiere ich mit den Beiträgen von Kanal X) und Aktualität (Wann wurde Beitrag X hochgeladen) ist.


IGTV ist eine eigene App, die man im Appstore herunterladen kann

IGTV, die neue App von Instagram für längere Videos

Personen und Unternehmen, die selber bei IGTV Videos hochladen möchten, sollten zunächst folgende Schritte vornehmen:

  1. Die IGTV App downloaden und sich vertraut machen
  2. Einen Kanal in der App erstellen, über den Videos hochgeladen werden (Der Kanal bleibt mit dem Instagram Account verknüpft)
  3. Zeitnah ein erstes Video hochladen

Wieso ist es wichtig, direkt ein Video hochzuladen, und weshalb sollte ich IGTV nutzen?

Mit der IGTV Funktion von Instagram lassen sich auch Live Videos aufnehmen

So sieht die neue Funktion von Instagram aus: Videos mit bis zu einer Stunde länge können hier hochgeladen werden.

In früheren Blogbeiträgen haben wir bereits darauf hingewiesen, dass Facebook und Instagram ihre Nutzer dafür belohnen, wenn sie neue Funktionen ausprobieren (First Mover Advantage). Wir möchten Ihnen nun wärmstens empfehlen, sich zu trauen und ein Video hochzuladen. Aktuell werden Ihren Followern dann sogar Nachrichten angezeigt, in denen steht, dass Sie IGTV nutzen und Ihr erstes Video hochgeladen haben. Dieses “einfache” Mittel, um an Aufmerksamkeit und Reichweite zu gelangen, sollten Sie sich definitiv zu Nutze machen. Auch wenn das “TV” in IGTV vielleicht zunächst suggeriert, dass Sie ein sehr aufwändiges, langes Video hochladen müssen, bedenken Sie immer: Bis zu 10 Minuten sind Videos, die Sie hochladen können, gerade das erste darf aber auch kürzer sein. Beispielsweise können Sie sich als Person oder Unternehmen mit den drei wichtigsten Dienstleistungen / Produkten, welche Sie anbieten, vorstellen. Probieren Sie es einfach mal aus. Live Videos kommen wie vorher in der Story immer noch (Reichweiten-technisch) am besten an und sorgen für Klicks und Aufmerksamkeit. Wer sich live noch nicht sicher genug fühlt, kann gerne mit einem aufgezeichneten Video starten. Die Hauptsache ist, dass Sie erkennen, wie schnell Ihnen IGTV zu Bekanntheit und Reichweite verhelfen kann. Instagram lässt leider noch offen, ob ein erfolgreicher IGTV Kanal auch zu mehr Reichweiten im verknüpften Instagram Profil führt, denkbar wäre es aber allemal.

Wir sind uns sicher: Learning by doing ist hier die beste Variante und ein authentisches Video kommt schon lange besser an als perfekte Stockphotos und -videos. Ein Tipp von uns an der Stelle für alle, die sich trauen und die neue Funktion gleich testen: Manchmal hilft es, zu erwähnen, dass man das erste Mal live ist, das erste Mal ein Video dreht oder aufgeregt ist. Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind, aber geben Sie gerne solche Infos am Rande, dann verzeiht man auch kleine Fehler und Blackouts mit einem Lächeln.

Nützliche Hinweise

Das Tolle an den Live Videos bei IGTV ist wie zuvor schon in den Live Stories, dass Zuschaue in Echtzeit Fragen stellen können, auf welche man als souveräner Speaker oder motivierter Anfänger direkt eingehen kann. So fühlt sich die eigene Community wichtig, ernst genommen und einbezogen.

Sie wollen kein Live Video hochladen und zum neu-produzieren haben Sie momentan kein Thema, keine Idee oder zu wenig Zeit? Vielleicht gibt es ja bereits ein paar Kurzvideos aus Ihren Stories oder Story Highlights, welche Sie entweder sowieso gespeichert haben oder downloaden können. Diese kann man schon mit einfachsten Videobearbeitungsprogrammen zusammenfügen und als Ganzes in IGTV hochladen. In unserem Fall könnte das ein Zusammenschnitt unserer Workshop-Vorbereitungen sein, ein paar Hinweise für die Nutzung von IGTV oder grundsätzliche Tipps & Tricks.

Beschreibungen und Titel lassen sich den jeweiligen Videos natürlich auch hinzufügen, ob Hashtags hilfreich sind oder nicht, wurde noch nicht bekannt gegeben – dennoch ist es sehr gut möglich, da Instagram grundsätzlich sehr Keyword-affin ist.

Story Highlights von Instagram – bereits mit IGTV Verknüpfung

Instagram selbst hat IGTV bereits mit ihrem Kanal verknüpft.

IGTV auswerten

Nicht nur, dass man in IGTV wie auch bei Instagram mehrere Accounts und Kanäle, die man verwaltet, zusammenfügen kann, man kann auch Insights zu seinen jeweiligen Videobeiträgen einsehen. Etwa, wie viele Zuschauer es gab, wie lange sie zugeschaltet haben und wie viel Interaktion es auf Live Videos gab.

Wir sind gespannt, wie unsere ersten Insights aussehen werden und probieren für Sie in den nächsten Wochen einige Funktionen der neuen App, um in unserem ausführlichen Instagram Intensiv Workshop am 11. Juli 2018 über alles bestens informiert zu sein.

Drei gute Gründe, wieso sich Ihr Facebook-Account gerade jetzt lohnt

Melina Hartwig Facebook BLOG Leave a Comment

Die Deutsche Facebook Community ist in Aufruhr: Viele glauben erstmal, was die Medien berichten, warten auf Urteile, die sich in endlose Längen ziehen und vergleichen das private mit Unternehmensprofilen. Die stille Post verbreitet sich dazu zusätzlich unter den Usern und der allgemeine Tenor scheint zu lauten: Keiner nutzt dieses Facebook noch. Facebook hat sich negativ verändert. Facebook schmeißt mit Daten um sich. Wer sich sein eigenes Bild machen möchte, kann neben diesem gefährlichen Halbwissen gerne auch noch unsere Sicht der Dinge durchlesen, welche in diesem Blogbeitrag dargelegt wird.

Gängige Social Media Apps – gleich vier davon gehören zu Facebook

Gleich vier der Apps gehören zu Facebook: Instagram, Whatsapp, Facebook Messenger und Facebook selbst.

Facebook hat eine große Macht im Netz. Immernoch.

Das gefällt zwar nicht allen, es ist aber so. Wir finden es sehr nützlich, dass Facebook einige unserer Daten, wie zum Beispiele unsere E-Mailadresse, kennt und sie auf anderen Portalen für uns hinterlegt, wenn wir “Mit Facebook anmelden” klicken zum Beispiel. Es spart uns Zeit in einer Welt, in der alles schnell gehen muss, und ist weitaus weniger lästig, als ständig Formulare auszufüllen.

Facebook User nutzen Facebook weiter.

Es ist nicht einfach “langweilig geworden”, wie man immer wieder hört, die Menschen nutzen es nur anders. Viele sind in den letzten Jahren von der Zeitung oder der Fachzeitschrift zu Facebook gewechselt, um sich hier viel gezielter Informationen einzuholen. Noch dazu: Nicht einmal im Monat oder sogar quartalsweise, sondern tagesaktuell über die geliketen Facebook Seiten. Hier und da ploppt zwar Werbung auf, aber themenbezogen und in der Regel auf uns User abgestimmt – Welche Frau regt sich in der Cosmopolitan Zeitschrift über die Paco Rabanne Parfüm-Werbung oder die Dolce & Gabbana Uhr auf, welche dem Leser mitten im Artikel auf der Mittelseite ins Gesicht springt? Wenige, denn neue Trends und Lifestyleprodukte interessieren Leser/innen der Zeitschrift. Daher fallen angepasste Werbeanzeigen nicht negativ auf. Facebook gibt Ihnen sogar die Chance dazu, einzelne Werbeanzeigen, die Sie so gar nicht interessieren, auszublenden und nicht mehr anzuzeigen. Wenn die Cosmo sich entscheidet, Burger Werbung ins Fashion & Lifestyle Magazin zu integrieren, machen Sie nichts. Fakt ist: Wir kennen die Statistiken und wir sehen, wie wenig Menschen WIRKLICH ihren Account löschen. Täglich schalten wir Anzeigen und sehen die Zahlen der aktiven Nutzer (Mindestens 1x / Monat online). Facebook ist noch längst nicht ‘tot’.

Laptop, auf dem Facebook geöffnet ist

Facebook wird nach wie vor viel genutzt und bietet privaten Nutzern sowie Unternehmen großen Mehrwert.

Facebook entwickelt sich und bleibt nützlich.

Schon länger da aber nur von wenigen erkannt: Die extrem gute Veranstaltungs-Finder-Funktion von Facebook, in der Sie genau angeben können in welcher Stadt und nach welcher Art von Event Sie suchen. Ein Event zum Tanzen? Ein Food Event? Etwas kulturelles? Geben Sie Ihren Zeitraum und Ihre Vorliebe an und Facebook findet genau das Richtige Event für Sie.


Relativ neu: Der Marketplace, wo Sie wie bei Ebay Kleinanzeigen und Co. Ihr Hab und Gut einstellen und verkaufen können. Mit Bild, Text, Preis und allem was Sie dazu sagen wollen. Versuchen Sie es, es wird bereits gut und gerne genutzt.

Neu: Facebook Jobs. Hierüber haben wir bereits einen ganzen Blogbeitrag geschrieben und erklärt, wie die neue Funktion von Facebook funktioniert. Stepstone, Xing & Co. sind sicherlich nach wie vor Jobbörsen, auf denen man als Suchende(r) schnell gute Jobangebote findet, aber was ist mit den Unternehmern unter Ihnen? Die Jobs vergeben…wir wissen genau, was eine adäquate Stellenaufgabe auf Portalen kostet und wie mau oft die Reaktionen sind. Nehmen Sie doch lieber 50 bis 500€ in die Hand und promoten Sie Ihre Stellenausschreibung bei Facebook. Hier liegen Sie Budget-technisch weit unter der Alternative und können bestens auswerten, wen sie wann erreicht haben und wie das Feedback war. Probieren Sie es aus, für uns hat es sich schon gelohnt!

Facebook Werbung ist auf uns abgestimmt.

Super, oder? Unternehmen erreichen in keinem anderen Medium so gezielt ihre Zielgruppen und sprechen so sehr deren Sprache, wie bei Facebook. Neben den genauen Uhrzeiten für die effiziente Schaltung der Ads, lassen sich Orte auswählen, Postleitzahlen-Gebiete ausschließen, Altersgruppen, Interessen, Berufe, Familienstand, Aktivitäten und vieles mehr genauestens auswählen. Ja, auch nach der DSGVO ist die Facebook Werbung super einsetzbar und preiswert. Noch dazu lässt sich alles, was man ausgibt, auch tracken und Sie sehen, wen Sie günstig erreicht haben und welche Zielgruppe doch ‘teurer’ war, als zunächst vielleicht gedacht. Wir raten: Learning by doing, einfach mal eine Werbeanzeige schalten! Nur bitte nicht quick & dirty über den Button “Beitrag bewerben”. Wie es richtig geht, lernen Sie live und step by step in unserem Facebook Intensiv Workshop!

Grundsätzlich bleibt es jedem natürlich selbst überlassen, wie er mit den Schlagzeilen und dem größten aller sozialen Netzwerke umgeht, doch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wegen aktueller Gerüchte müssen diejenigen nicht, welche noch Freude und einen Nutzen von Facebook haben. Auch darf man nicht vergessen, dass WhatsApp und Instagram zu Facebook gehören. Wer bei Instagram, der aktuell extrem beliebten und schnell wachsenden Plattform, Werbung schalten will, braucht derzeit nichtmal einen Instagram Business oder Privat-Account. Ein Facebook Konto reicht. Haben Sie es gewusst? Wie das funktioniert zeigen wir Ihnen gerne ausführlich im nächsten Instagram Workshop.

EuGH Entscheidung – Warum das Abschalten Ihrer Facebook Seite nicht nötig ist

Melina Hartwig Facebook BLOG, News Leave a Comment

Viele Kunden und Unternehmer mit einer Facebookseite generell sind in Aufruhr und überlegen, ihre Facebookseite abzuschalten, da im Raum steht, dass nicht nur der amerikanische Großkonzern für seine Datenschutz-Löcher haftet, sondern alle Facebookseitenbetreiber gleich mit. Diese Info macht momentan vielen Menschen Angst, sodass ein Abschalten der Seite unumgänglich zu sein scheint. Wir haben uns den Rat einer Expertin gesucht und die Anwältin Rahel Fischer-Battermann befragt, was sie zu diesem Thema sagt. Sie erklärt im folgenden Text, was genau eine Facebook Seite ist, worauf es ankommt und vor allem auch, wie alle Seitenbetreiber sich vor Abmahnungen schützen können – ganz ohne die eigene Facebook Seite abzuschalten:

“Die Entscheidung des EuGH zum Thema Facebook führte zu erheblicher Verunsicherung. Das Urteil bezieht sich allerdings auf die alte EU-Datenschutzrichtlinie, die seit Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai aufgehoben ist. Der EuGH urteilte auf Grund der alten Rechtslage vor Inkrafttreten der DSGVO aus. Gegenstand der Entscheidung ist das Betreiben einer Facebook-Seite (Fanpage). Eine Facebook-Seite ist für den geschäftlichen Gebrauch gedacht. Darüber können Unternehmen, Organisationen, Marken und bekannte Persönlichkeiten Inhalte wie Bilder, Texte, Videos auf Facebook teilen. Eine Facebook-Seite wird von einer oder mehreren Personen verwaltet, die auch ein Facebook-Profil besitzen. Man kann aber auch eine Facebook-Seite erstellen, ohne dass es eine Verbindung zu einem privaten Profil hat. Wichtiger Unterschied zum Profil: Auf einer Seite befinden sich die Gefällt-mir-Angaben anderer User, die diese Seite „geliked“ haben. Diese Funktion gibt es auf einem Profil nicht. Dort findet man die Anzahl der Freunde und den Button „Freund/in hinzufügen“. Als User kann man auch eine Seite liken und findet dann deren News im News-Stream. Eine Facebook-Seite bietet die Möglichkeit, geschäftliche Kontaktdaten zu hinterlegen und ein Impressum einzutragen. Das ist sehr wichtig, denn eine geschäftlich genutzte Facebook-Seite ohne Impressum kann abgemahnt werden. Eine Facebook-Seite kann weit mehr als 5.000 Fans haben und über die Facebook-Suche gefunden werden.

Vor Abmahnung auf Grundlage von Datenschutzverstößen muss sich derzeit kein Facebook Seitenbetreiber fürchten.Die Betreiber von Facebook-Seiten (Fanpages) können mit Hilfe der Funktion Facebook Insight, die ihnen Facebook als nicht abdingbaren Teil des Benutzungsverhältnisses kostenfrei zur Verfügung stellt, anonymisierte statistische Daten betreffend die Nutzer dieser Seiten erhalten. Diese Daten werden mit Hilfe sogenannter Cookies gesammelt, die jeweils einen eindeutigen Benutzercode enthalten, der für zwei Jahre aktiv ist und den Facebook auf der Festplatte des Computers oder einem anderen Datenträger der Besucher der Facebook-Seite (Fanpage) speichert. Der Benutzercode, der mit den Anmeldungsdaten solcher Nutzer, die bei Facebook registriert sind, verknüpft werden kann, wird beim Aufrufen der Fanpages erhoben und verarbeitet.

Diese ist nicht gleichzusetzen mit der Verlinkung zu einem Facebook Profil oder einer Facebook Gruppe.

Durch die Parametrierung, die Seitenbetreiber bei Facebook vornehmen, seien diese an der Verarbeitung personenbezogener Daten der Fan-Seite beteiligt, so der EuGH weiter. Mit Hilfe der Daten könnte der Seiten-Betreiber Werbeaktionen, Veranstaltungen und sein Info-Angebot so zielgerichtet wie möglich gestalten. Dass die Betreiber Facebook als Plattform nutzen, entbindet sie nach Ansicht der Richter nicht von der Verantwortung für den Datenschutz. Das bedeutet im Klartext: Sollte Facebook Daten nicht gesetzeskonform verarbeiten, wären die Betreiber von Fan-Seiten automatisch mit in der Haftung.

Dies betrifft jedoch die alte Rechtslage und dem technischen Standard von 2011.

Als Ausweg kann die Verlinkung der Facebook-Seite nach der „Shariff-Methode“ rechtssicher gelöst werden. Sofern eine Facebook-Seite direkt verlinkt ist, können Daten von dem Nutzer erhoben werden. Es wird empfohlen, die Verlinkung von der eigenen Homepage durch die sogenannte Shariff-Methode vorzunehmen. Sobald der Link für die Facebook-Seite angeklickt wird, öffnet sich ein neues Fenster des verwendeten Internetbrowsers. Der jeweilige Nutzer kann in seinen Browsereinstellungen die Erhebung der Daten einstellen und z.B. Cookies deaktivieren. Durch die Nutzung der Shariff-Methode mit einem entsprechenden Hinweis in der Datenschutzerklärung des jeweiligen Seitenbetreibers kann sich der Unternehmen bzw. Inhaber der Webseite und der Facebook-Seite rechtlich und DSGVO-konform absichern. “

eCommerce über Instagram – Social Selling im Focus

Christoph Heyne Instagram Leave a Comment

eCommerce ist in aller Munde. Die Möglichkeit, seine Waren überregional bis global zu verkaufen – ohne teure Mieten und Infrastruktur – lockt viele Unternehmer, die sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigten und zum großen Teil erfolgreich eine Umsatz- und Absatzsteigerung erfahren durften.
eCommerce ist in den letzten zehn Jahren enorm gewachsen. Das aktuelle Kernthema für Online Marketer und moderne Unternehmer ist der mobile Commerce per App und mobilem Browser durch die technologischen Entwicklungen in Sachen Smartphone. Nicht selten verkaufen schon heute Unternehmen über 50% an mobile Nutzer. Der klassische Desktop Online Shop rückt immer mehr in den Hintergrund. Welche Rolle dabei Instagram spielen kann, erklärt unser Gastautor Christoph Heyne in diesem Blog-Beitrag.

Besonders die jüngere Zielgruppe ist Impulskäufen gegenüber aufgeschlossen

Das haben auch große soziale Netzwerke wie Facebook erkannt und auch in diesen Netzwerken Unternehmen die Möglichkeit gegeben, Ihre Waren dem Nutzer direkt vor Ort anzubieten. Perfekt für Impulskauf-Produkte und Unternehmen, die speziell die digital affine Zielgruppe bedienen möchten. So kann man schon seit einiger Zeit seine Produkte zusätzlich auf seiner Facebook Unternehmensseite in einem eigenen Facebook Shop dem Kunden zum Kauf anbieten.

Im Facebookshop Produkte anbieten, wie hier bei Black Mountain Heritage

Seit Kurzem nun auch mit einer direkten Verlinkung im Bild auf Instagram – vorausgesetzt man hat seinen Instagram Account mit der Facebook Unternehmensseite verknüpft und diese hat einen Shop.

Ein Unternehmensbeitrag bei Instagram, auf dem Armbänder von Black Mountain Heritage präsentiert werden

So werden platzierte Produkte bei Instagram im Bild angezeigt. Sie verlinken auf den Facebook Shop.

Mobile First denken

Gut 200 Millionen Nutzer weltweit rufen jeden Tag Instagram Profile von Unternehmen auf. Marken und Unternehmen liefern ⅓ des beliebtesten Contents auf Instagram. Das ist nicht nur erstaunlich, sondern auch eine große Chance, seine eCommerce Strategie in den sozialen Medien zu perfektionieren.
Das Unternehmen kann nun ein Bild posten und nicht nur wie bisher eine mögliche andere Person im Bild markieren, sondern anstelle dessen ein Produkt aus dem Facebook Shop verlinken. Dieser Link führt letztendlich in den eigenen Online Shop, wo der Kunde den Kauf abschließen kann. Dies führt zu mehr Traffic im Shop, wo der Shopbetreiber dem Interessenten durch smarte Cross Selling Funktionen neben dem Wunschprodukt weitere dazu passende Produkte verkaufen kann. Zudem ist diese Funktion völlig kostenlos!
Hier gilt es nun wie so oft Content zu erstellen, der zur Plattform, Zielgruppe und Marke passt. So ist die Conversion über soziale Netzwerke sicher und die Kundenbindung wird gestärkt.

Mehr Input zu Instagram und Facebook? Jetzt unsere Experten-Workshops buchen!

Social Recruiting auf dem nächsten Level: Facebook Jobs

Kira Jacobs Facebook BLOG, Social Recruiting Leave a Comment

Was in den USA schon seit Anfang 2017 genutzt wird, wird nun auch in Deutschland Wirklichkeit: Facebook hat ihr Jobportal Facebook Jobs für Deutschland freigeschaltet. Dort können sich Bewerber direkt auf eine Stelle bewerben – die Kontaktdaten füllt Facebook automatisch mithilfe der Angaben aus dem Facebook-Profil des Nutzers aus. Der Bewerber kann dort unter anderem Lebenslauf, Erfahrungen und Kompetenzen sowie den Bildungsweg ergänzen. Die Bewerbung erreicht das Unternehmen dann im Facebook-Postfach. Auch nach der Suche sowie der Einsendung der Bewerbungsunterlagen läuft der Bewerbungsprozess über Facebook: Die Unternehmen können ihre Bewerber im Facebook Messenger kontaktieren.

Wer kann Stellenausschreibungen veröffentlichen?

Die neue Funktion steht Unternehmen mit einer Facebook Fanpage zur Verfügung. Im Facebook Business Manager ist alles rund um das Jobportal im Reiter “Jobs” zu finden. Hier besteht die Möglichkeit, Stellenanzeigen zu erstellen, zu verwalten und Bewerbungen einzusehen.

Über den Facebook Business Manager Jobanzeigen von Facebook Jobs verwalten

Eine neue Jobanzeige erstellen: Die Funktionen

Die neue Jobanzeige bei Facebook Jobs enthält neben einem Profil- und einem Titelbild, der Berufsbezeichnung, dem Standort des Unternehmens sowie der Art der Stelle noch ein freies Textfeld mit bis zu 5.000 Zeichen. Hier können Aufgaben und Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle eingetragen werden. Außerdem können Unternehmen hier ihre Mitarbeiter-Benefits vorstellen, um zu zeigen, weshalb sie ein attraktiver Arbeitgeber sind. Optional bietet Facebook drei weitere Felder an: Wer möchte, kann hier das Gehalt sowie eine E-Mail-Adresse angeben, wenn der Kontakt doch nicht ausschließlich über Facebook laufen soll. Außerdem kann das Unternehmen eine oder mehrere Fragen stellen, welche die Bewerber dann in ein bis zwei Sätzen beantworten.

Eine neue Jobanzeige erstellen: Die Funktionen

Die neue Jobanzeige bei Facebook Jobs enthält neben einem Profil- und einem Titelbild, der Berufsbezeichnung, dem Standort des Unternehmens sowie der Art der Stelle noch ein freies Textfeld mit bis zu 5.000 Zeichen. Hier können Aufgaben und Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle eingetragen werden. Außerdem können Unternehmen hier ihre Mitarbeiter-Benefits vorstellen, um zu zeigen, weshalb sie ein attraktiver Arbeitgeber sind.
Optional bietet Facebook drei weitere Felder an: Wer möchte, kann hier das Gehalt sowie eine E-Mail-Adresse angeben, wenn der Kontakt doch nicht ausschließlich über Facebook laufen soll. Außerdem kann das Unternehmen eine oder mehrere Fragen stellen, welche die Bewerber dann in ein bis zwei Sätzen beantworten.

Die Möglichkeiten beim Erstellen einer Facebook Jobanzeige über Facebook Jobs

Wo erscheint die Stellenanzeige?

Ist die Stellenanzeige veröffentlicht, erscheint sie als Beitrag der Fanpage. Darüber hinaus können Jobsuchende sie im Marketplace finden. Dort bleibt die Stelle für 30 Tage online und wird dann automatisch deaktiviert. Ist bis dahin noch kein passender Bewerber dabei gewesen, kann die Anzeige aktiv verlängert werden.

Jobsuchende können im Marketplace den Umkreis wählen, in dem sie sich bewerben möchten. Auch ein Filter nach Branche und der Art des Jobs bringt den Nutzer schneller zu den für ihn relevanten Jobangeboten.

Suchergebnisse bei der Jobsuche von Facebook

Mit der Standortsuche bei Facebook Jobs relevante Jobangebote finden

Erfolg durch gezieltes Werben maximieren

Die neue Funktion ist erst einmal kostenlos – wie das Erstellen von Beiträgen. So erscheint der Beitrag im Newsfeed von einem Teil der Abonnenten der Seite und – wenn diese mit dem Beitrag interagieren – auch im Newsfeed von einigen Freunden der Abonnenten. Zusätzlich wird die Jobanzeige im Marketplace angezeigt, wo sie von allen Facebook-Nutzern gesehen werden können, unabhängig davon, ob sie der Seite folgen oder nicht – auch diese Funktion ist kostenlos, jedoch muss der User aktiv im Marketplace nach Jobs suchen. Daher empfehlen wir Unternehmen, die qualifizierte Mitarbeiter über das Facebook Jobportal suchen, ein Werbebudget einzuplanen und den Beitrag gezielt definierten Zielgruppen anzuzeigen. Wenn Sie beispielsweise einen jungen Architekten mit einem abgeschlossenen Studium suchen, können Sie den Beitrag Personen anzeigen, die zwischen 25 und 40 Jahre alt sind, in einem Umkreis von 40 Kilometern um Ihr Unternehmen leben und sich für Architektur interessieren. Ebenfalls möglich ist es, den beworbenen Beitrag Personen anzuzeigen, die als Beruf “Architekt” angegeben haben. So können Sie ganz spezifisch die Facebook Nutzer erreichen, die für Ihre Stelle qualifiziert sind.

Mehr Tipps und Tricks? In unserem Facebook Intensiv Workshop zeigen wir, wie Social Recruiting richtig funktioniert und wie Werbeanzeigen mit geringem Streuverlust an Zielgruppen gerichtet werden können.

Facebook Intensiv Workshop

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Warum Sie Instagram Story Highlights richtig nutzen sollten

Melina Hartwig Instagram Leave a Comment

Sie sind Ihnen vielleicht schon auf dem ein oder anderen Instagram-Profil aufgefallen: Die kleinen runden Vorschau-Icons, die sogenannten “Story Highlights” oder “Profil Highlights”. Was genau es mit dieser Funktion auf sich hat, ob Sie sie brauchen und welche Vorteile man dadurch hat, lernen Sie in diesem Blogbeitrag.

Was sind Story Highlights?

Wenn Sie Instagram bereits aktiv privat oder mit Ihrem Business Account nutzen, wissen Sie dass die Stories gerne und immer häufiger von Usern benutzt werden. Stories an sich sind kurze Beiträge, Videos oder Bilder, die man direkt in der App mit Filtern, GIFS, Texten, Emojis und Hashtags versehen kann. Diese Beiträge werden ähnlich wie bei Snapchat aneinandergereiht und man kann sie sich anschauen. Nach 24 Stunden löscht sich die gesamte Story inklusive aller einzelnen Inhalte selbst – außer man postet seine Beiträge in verschiedene Highlight Kategorien.

Instagram Story Highlights von Tebben Consulting

Beispiel: Wir bei Tebben Consulting haben vor kurzem die Vorbereitung unseres Instagram Workshops gefilmt. Da sich diese Vorbereitung immer wiederholt, fanden wir es sinnvoll, diesen Story Beitrag länger in unserem Profil anzuzeigen und erstellten das Highlight (die Kategorie) “Workshops”. Sie wird nun in unserem Profil angezeigt und jeder Besucher erkennt, dass dies ein “Highlight” bzw. ein wichtiger Part unserer Arbeit ist. Instagram Story Highlights sind also in erster Linie Story Beiträge, die besonders wichtig oder besonders gelungen sind.

Wieso Highlights nutzen bei Instagram?

Sie fragen sich jetzt bestimmt: Muss ich denn wirklich jede neue Funktion auf diesen ganzen Plattformen nutzen? Wir raten: JA! Denn Instagram und Facebook belohnen uns, diejenigen die früh neue Funktionen und Tools nutzen, mit größerer Reichweite. Das ist aber nicht der einzige Vorteil von Stories und Highlights, denn sie geben Ihnen bei relativ geringem Aufwand eine tolle Möglichkeit, dort Einblicke in Ihre Arbeit, Ihr Produktportfolio und Ihre Unternehmensphilosophie zu geben – erstmal für umsonst. Die Highlights helfen vor allem dabei, auf einen Blick zu erkennen, worum es auf Ihrem Kanal geht. Natürlich hilft die Bio, also Ihre Kurzbeschreibung weiter oben schon dabei, jedoch machen sich viele beim ersten Scrollen dann einen Eindruck von authentischen kurzweiligen Aufnahmen von Mitarbeitern und Co.! Nutzen Sie diese Plattform, um sich zu präsentieren und auch um Kompetenzen in den Fokus zu stellen. Heben Sie sich hervor – wie ein Highlight!

Wie funktionieren Story Highlights?

Ihre Story Beiträge, welche veröffentlicht werden, speichert Instagram im Hintergrund im Account-Archiv und gibt Ihnen so die Möglichkeit, auf ältere Stories zurückzugreifen. Sie können also nochmal in sich gehen und überlegen, ob vielleicht bereits einiges Wichtiges nach 24 Stunden gelöscht wurde, was Sie inzwischen gerne highlighten und somit speichern würden. Ansonsten gibt es zwei Möglichkeiten, Highlights zu erstellen.

Möglichkeit 1: Sie posten etwas in Ihre Story, schauen es sich dann an und tippen unten rechts auf “Highlight”. Hier wird Instagram Sie fragen, in welches Highlight der Beitrag gespeichert werden soll, ähnlich wie bei Fotoalben, denen Sie Bilder zuordnen. Sollte es noch gar keine Highlight Kategorie geben, können Sie hier nun direkt eine erstellen und den Namen aussuchen. Dieser sollte kurz und knackig sein, wie bei uns zum Beispiel “Workshops”. Weitere Namen könnten sein: “Mitarbeiter”, “Über uns”, “Produkte” oder ähnlich. Probieren Sie sich aus!

Möglichkeit 2: Sie gehen in Ihre Profilübersicht und tippen unter Ihrer Kurzbeschreibung auf den Highlight-Platzhalter mit “Neu”. Dort können Sie alles bestimmen – den Namen, das Titelbild Ihrer Kategorie und auch, welche Story-Beiträge Sie aus dem Archiv vielleicht schon hinterlegen möchten.
So erstellen Sie alle Highlight Kategorien, die Sie füllen möchten. Zum Bearbeiten Ihrer Highlights und auch, um Inhalte von dort endgültig zu löschen, können Sie immer wieder dorthin gelangen.

Instagram Story von Tebben Consulting: Mitarbeiter vorstellen

Instagram Story zu Highlights hinzufügen

Das Profil von Tebben Consulting mit den Story Highlights TC Team, Workshops und Benefits

Instagram Highlight Icons erstellen

Highlight Icons sind einfach gesagt das Titelbild Ihrer Highlight Kategorie. Sie können die Icons auf verschiedene Weise erstellen. Mit der App Canva zum Beispiel lassen sich in ein paar Schritten schon tolle Icons gestalten. Für alle, die nicht eine weitere App zum Designen nutzen möchten, geht es auch einfacher:

Öffnen Sie die Kamera für einen Story Beitrag und nehmen Sie irgendein Foto auf, ganz egal wovon. Nutzen Sie nun das Pinseltool oben und wählen Sie eine Farbe aus, bevor Sie länger auf Ihr Display tippen. Nun färbt sich Ihr Hintergrund in der entsprechenden Farbe. Haben Sie eine Corporate Color oder eine Farbe, mit dem Ihr Unternehmen sich identifizieren kann, so können Sie hier gerne diese Farbe wählen. Bei uns von Tebben Consulting wäre das ein frisches Blau.

Weiter geht es: Überlegen Sie sich, für welche Highlight Kategorie Sie das Titelbild Icon erstellen. Heißt Ihre Kategorie “Workshops”, können Sie nun beispielsweise ein Stift-Emoji mittig platzieren (Lineale erscheinen und helfen Ihnen die Mitte zu finden). Für die Kategorie “Mitarbeiter” gibt es verschiedene Figur-Emojis, die gut passen würden. Wem die vereinfachte Form durch Emojis doch etwas zu abgespeckt ist, der kann auch etwas Text über, neben oder unter dem Emoji platzieren. Hauptsache das Ganze bleibt groß genug, um als kleines Icon halbwegs erkennbar zu sein, für alle die Ihr Profil besuchen. Auch an dieser Stelle können wir nur empfehlen: Üben und ausprobieren, was Ihnen am besten gefällt!

Wir sind gespannt, bei welchen Profilen in nächster Zeit die Highlight Icons erscheinen und für welche Kategorien sich die Nutzer unterschiedlicher Accounts entscheiden. Wenn die Icons stehen, heißt es dann noch: Füllen mit Inhalt! Die Stories sind ein toller Ort, um authentische Eindrücke zu vermitteln. Ganz egal, ob nur für 24 Stunden, oder als Highlight gespeichert so lange Sie möchten.

Weitere Tipps & Tricks lernen Sie auch in unserem Instagram Workshop. Sprechen Sie uns gerne darauf an oder sichern Sie sich direkt einen Platz unter www.tebben-consulting.com/instagram-workshop .