Ihre Räumlichkeiten in 360°

Melina Hartwig Google Local 0 Comments

Kennen Sie das Gefühl, vor einem Besuch in einem Restaurant oder vor dem Friseurtermin gerne einen Einblick in die Geschäftsräume zu erhaschen? Einfach, um zu schauen, was auf einen zukommt? Mit den in Google einbaubaren 360° Fotos ist dies kein Problem mehr. Sie müssen keine Hemmschwelle mehr überwinden und sind nur einen Mausklick davon entfernt, sich einen ersten Eindruck zu machen.

Das richtige Gerät

Wir von Tebben Consulting nutzen verschiedene Produkte für unsere 360° Fotos. Darunter befinden sich gängige Kameras, wie die Samsung Gear und die Ricoh Theta S aber auch die etwas teurere Profi-Variante: die Panono Kamera in Form eines Balls mit ganzen 108 Megapixeln. Auch Spiegelreflexkameras kommen gelegentlich zum Einsatz. Die Kameras, welche auch Videos in 360° ermöglichen, sind schnell und haben eine handliche Größe. Allein die Theta S kann Videos mit einer Länge von 25 min. aufzeichnen. Normale Standbilder von schönen Erinnerungen lässt die 360° Funktion lebendig wirken und die Betrachter in die Welt des Bildes eintauchen.  

Wieso Sie nicht auf 360° verzichten können

Die Eyecatcher in 360° sind vor allem deshalb so notwendig, weil Besucher Ihrer Website die Möglichkeit haben, den Raum bis ins Detail kennenzulernen. So verbringen sie deutlich mehr Zeit auf Ihrer Online Präsenz, was Google positiv bewertet und Ihre Seite eher anzeigt. Noch dazu wirkt Ihre Seite ansprechender und innovativer für die Betrachter.

Potenzielle Kunden können sich durch die 360° Fotos ein noch besseres Bild vorab von Ihrem Unternehmen machen. Schon im Vorfeld gewinnt man einen guten Eindruck von Ihren Räumlichkeiten und auch vom Team, sofern sie sich ablichten lassen. Statistiken belegen, dass durchschnittlich 41% der Google-Suchvorgänge zu einem Besuch vor Ort führen. Für die Suchmaschine sind 360° Fotos sehr wichtig, da sie die Suche nach dem richtigen Dienstleister für potenzielle Kunden vereinfachen und kreativer gestalten. Sie haben als Unternehmer die Chance, Ihre 360° Aufnahmen im Google MyBusiness Verzeichnis zu platzieren und somit auf Sie aufmerksam zu machen. Auch für Facebook sind die beweglichen Aufnahmen bestens geeignet und bieten Ihnen neuen, spannenden Content für Ihre Facebook Fanpage. Die 360° Videos lassen sich hier ebenso hervorragend einbinden und es macht Spaß, sich darin zu drehen, um die Räumlichkeiten wirken zu lassen.

Psychologischer Effekt

Der Betrachter der Fotos und Videos kann sich ganz einfach mit der Maus in verschiedene Richtungen und um die eigene Achse drehen. Dies verleiht ihm oder ihr das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Positiv ist daran, dass man sich beim Besuch der eigentlich unbekannten Räumlichkeiten direkt wohler fühlt – als wäre man schon einmal dort gewesen. Die noch anfängliche Scheu verschwindet, was sich auf den ersten Eindruck Ihres Unternehmens auswirkt. Wir finden: schon dieser Effekt ist es wert, sich mit den 360° Fotos zu befassen. Sie werden positives Feedback bekommen!

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Mehr als ein Fotoalbum

Melina Hartwig Facebook BLOG 0 Comments

Mehr als ein Fotoalbum

Facebook hält mal wieder eine Veränderung für uns Nutzer bereit! Diesmal hat es das kalifornische Unternehmen auf die Facebook Fotoalben abgesehen und sich eine neue Art überlegt, diese gemeinsam mit anderen Facebook Freunden zu nutzen. Auch sollen die Alben nicht mehr nur der sortierten Ablage von Fotos dienen, sondern eine Art themenbezogenen Ordner für Inhalte darstellen. Neben den Fotos wird man zukünftig also auch Videos, Textbeiträge, Check-Ins und sonstige Formen von Beiträgen dort abspeichern.

Ein gemeinsames Projekt

Weiterhin ist es möglich, auf einfachem Wege Facebook Freunde als Mitwirkende zu dem jeweiligen Album hinzuzufügen. Sie können so ebenfalls dort Inhalte ablegen und beispielsweise das themenbezogene Album füllen. Diese neue Form der Facebook Fotoalben erinnert ein wenig an die Plattform “Pinterest”,welche ebenfalls Bilder, Links, Artikel und Videos auf einer themenbezogenen Seite, der “Pinnwand” abspeichert und so eine Art Moodboard darstellt. So können Inspirationen gesammelt oder Themen mit breiten Informationen aufgearbeitet werden. Dies könnte uns einige Bereiche im Alltag vereinfachen, zum Beispiel für eine Braut, die das Album mit ihrer Trauzeugin teilt und gemeinsam mit ihr dort Hochzeitsinspirationen sammelt oder für uns als Social Media Team, die in einem Album alle neuen wichtigen Features ansammeln. Auch Gruppenarbeiten von Studierenden können über die Alben als Projekte angelegt und natürlich gemeinsame Urlaube mit Freunden in einem gemeinsamen Album verewigt werden.

An die Moodboards, fertig, los…

Das Update ist nun zunächst für Desktop-, und Android-Nutzer funktionsfähig, bevor auch die lieben iOS-Nutzer ihre Alben und Projekte bei Facebook gestalten können. Wir sind gespannt auf die neuen Funktionen und teilen gerne nach der Testphase unsere Erfahrungen mit Euch!

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Facebook: Neue Features für Jobbörsen

Tibor Hintz Facebook BLOG 0 Comments

Beispiel Jobbörse Facebook

Noch erhalten deutsche User nur eine Fehlermeldung. Aber in den USA, Kanada und in den Niederlanden gibt es erste Ergebnisse bei der Jobsuche auf Facebook (Bsp.: Standort Amsterdam oder New York): https://www.facebook.com/jobs/?source=bookmark.

Wer heute Talente und neue Mitarbeiter sucht, nutzt dafür zahlreiche Stellenmärkte, Netzwerke wie LinkedIn oder die Jobbörse der Arbeitsagentur. Jobgruppen bei Facebook zeigen aber, dass hier Arbeitgeber und Arbeitsuchende schnell zusammenfinden. Ein Beispiel dafür ist die Gruppe „Jobs in Oldenburg“ mit mehr als 11.000 Mitgliedern – trotz der regionalen Beschränkung. Schwerpunkt dieser Gruppen sind geringqualifizierte Jobs und die hat jetzt auch Facebook im Blick. Rund 40 Prozent der kleinen Unternehmen in den USA hätten große Probleme, Stellen zu besetzen. In den USA und in Kanada wurde das neue Feature für Stellenangebote und Arbeitsplatzsuche bereits gestartet. Wann es für Deutschland verfügbar sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

Jobbörse leicht gemacht

Facebook teilt mit, dass es für Unternehmensseiten unkompliziert sei, kostenlos eine Jobbörse zu erstellen und direkt mit den Bewerbern zu kommunizieren. Das Formular ähnelt der Eingabemaske zur Erstellung von Facebook-Angeboten. Text, Foto (Bildformat wie Link-Post / siehe Blogbeitrag), Jobtitel, Beschäftigungsort, Arbeitszeiten, Bezahlung und Beschreibung können in die vorgegebenen Felder eingegeben werden, Dropdowns erleichtern das Ausfüllen. Nach der Veröffentlichung eines Jobs sind die Seiten-Admins in der Lage, Bewerbungen, die im Posteingang der Seite zu finden sind, zu überprüfen und die Bewerber über den Messenger oder per E-Mail zu kontaktieren – beispielsweise für mehr Informationen wie Lebensläufe und Zeugnisse etc. Nach 30 Tagen wird das Stellenangebot automatisch gelöscht, es sei denn, es wird verlängert. Die Verbreitung kann mit einem entsprechenden Werbebudget forciert werden. „Und wie bei anderen Beiträgen können Sie Jobbeiträge steigern, um ein größeres oder relevanteres Publikum zu erreichen“, so Facebook.

Landingpage der Jobbörse von Facebook

Vorteile für Bewerber

Jobbeiträge erscheinen – wie andere Posts auch – im Newsfeed, aber auch unter dem neuen Job-Lesezeichen oder auf den Unternehmensseiten. Über die Funktion „Jetzt bewerben“ öffnet sich ein Formular, das bereits Informationen aus dem Facebook-Profil enthält und vor dem Versand an den Arbeitgeber bearbeitet werden kann. Tipp: Die Unternehmen können selbstverständlich die Facebook-Profile der Bewerber sehen. Also vor der Bewerbung noch einmal den eigenen Auftritt durchschauen oder die Privatsphäre-Einstellungen entsprechend ändern.

Jobs können bei facebook.com/jobs oder über das Job-Lesezeichen auf dem Desktop oder Smartphone gefunden werden – dieses Feature wird in Deutschland allerdings noch nicht angeboten.

Mehr Informationen inklusive Erklärvideo: https://www.facebook.com/business/news/take-the-work-out-of-hiring

Mobile Ansicht der Facebook Jobbörse

Die Stellenangebote werden auch über die Facebook-App zu finden sein. Foto: Facebook

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Facebook Bilder: Perfekte Größe für den guten Auftritt

Sascha Tebben Facebook BLOG 0 Comments

Während unserer Facebook Seminare und Facebook Workshops stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder die Frage nach den perfekten Fotogrößen für die eigene Facebook-Seite. Weil der erste Eindruck zählt, wünschen sich viele Admins einen tadellosen Auftritt. Das ist wegen der unterschiedlichen Endgeräte gar nicht so einfach. Beispielsweise ist ein einheitliches Zusammenspiel von Titel- und Profilfoto kaum möglich. Einige Hinweise und Tipps in Sachen Größe und Format haben wir hier für Euch zusammengestellt.

Das Titelfoto (Coverfoto) bei Facebook

Facebook Größen: Titelbild und Profilbild GrößenDas Titelfoto ist bei Facebook eines der ersten Dinge, die die User sehen, wenn sie auf die Facebook-Seite kommen. Wenn …, denn damit geht es schon los: Weit mehr als 90 Prozent aller User sehen die Fotos lediglich in ihrem Newsfeed und gehen nicht auf das Profil bzw. die Seite. Superperfekt muss es also nicht passen, aber ein Hingucker sollte es allemal sein!

Titelfoto Größe

Das Titelfoto bei Facebook wird in einer Größe von 828 x 315 Pixel auf Computern dargestellt, auf dem Smartphone mit 640 x 360 Pixeln. Die Mindestabmessungen betragen 399 x 150 Pixel. Bei Fotos im JPG-Format ist die Dateigröße egal, denn Facebook komprimiert die Bilder. Dieses Format bietet die schnellste Ladezeit. Mit PNG-Dateien, die unter 1 MB Dateigröße bleiben, erreicht man die beste Qualität. Das bietet sich beispielsweise bei Fotos an, in denen ein Logo integriert ist. Sind sie über 1 MB groß, werden sie allerdings wieder ins JPG-Format umgewandelt.

Größen Empfehlung

828 x 315 Pixel, PNG-Datei, unter 1 MB Dateigröße
640 x 360 Pixel (wenn das Foto oben und unten beschnitten werden darf).
851 x 315 Pixel (wenn das Foto rechts und links beschnitten werden darf).

Facebook Profilfoto

Wichtiger als das Titelfoto ist das Profilbild. Es ist neben jedem Post zu sehen und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das hochgeladene Foto wird von Facebook verkleinert. Deshalb sollte besonders auf die Lesbarkeit von Details wie z.B. Schrift geachtet werden.

Empfehlung Profilfoto Größe

1200 x 1200 Pixel, quadratisch (Computerdarstellung: 160 x 160, Smartphones: 140 x 140 und Handys 50 x 50 Pixel)

Veranstaltungsfoto

Wurde das Hauptfoto für eine Veranstaltung zugefügt, kann es in der Größe nicht mehr verändert werden. Weitere Fotos und Videos können zugefügt werden.
Empfehlung
1920 x 1080 Pixel

Bildgrößen für WerbeanzeigenFacebook Seite Bildgrößen Titelbild Profilbild Veranstaltungsbild Werbeanzeigenbild

Werbeanzeigen im Karussell mit drei bis fünf Fotos
Empfehlung
600 x 600 Pixel
Facebook empfiehlt hier wenig Text zu verwenden.

Bildpost

Wenn Bilder gepostet werden, die größer als 1200 x 900 Pixel sind, werden sie beschnitten. Das gilt auch für den Text von Werbeanzeigen, wenn er mehr als 90 Zeichen enthält.

Empfehlung

1200 x 900 Pixel
Das Bild sollte nicht mehr als 20 Prozent Textbotschaft enthalten.

Posts von Links

Empfehlung
1200 x 628 Pixel
90 Zeichen Text
25 Zeichen Überschrift
30 Zeichen Link-Beschreibung

Posts von Videos

Empfehlung
1200 x 675 Pixel für Videos und Thumbnails, Bild: 16:9
Dateigröße: max. 1,75 GB
Filmlänge: max. 45 Minuten
90 Zeichen Text

Gut zu wissen

Der Bildinhalt bestimmt das Format.
Textbotschaften auf Titelbildern sind erlaubt.
Wenn die empfohlenen Größen bei Posts mit Fotos, Links und Videos eingehalten werden, passt Facebook die Werbeanzeigen automatisch an.
Auf einfachen Handys wird das Titelfoto nicht angezeigt.
Ein Foto kann nach dem Hochladen in voller Auflösung als Titelbild in der Position angepasst werden.
Die Mehrheit der User nutzt Facebook mobil. Deshalb sollte das Titelbild hier perfekt aussehen.

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Gesponserte Beiträge bei der Facebook Fanpage nachträglich bearbeiten: So geht’s!

Sascha Tebben Facebook BLOG 0 Comments

FacebookBeitragBlog

Sie kennen das!
Sie haben einen Beitrag geplant und wollen ihn nachträglich bearbeitet. Im Normallfall zeigt er Ihnen nicht mehr wie gewohnt die Option „Bearbeiten“ an – oder er ist ausgegraut. Viele Menschen mit denen wir gesprochen haben, ärgern sich darüber, weil sie z.B. einen Rechtschreibfehler entdeckt haben, oder sie den Bildupload in ein bestimmtes Album verschieben wollen. Das liegt tatsächlich daran, dass der Beitrag an sich ja beworben wurde.

Auf folgende Aussagen haben wir nicht nur die richtige Antwort, sondern auch die passende Lösung parat:
„Aber der Beitrag wurde doch abgelehnt und somit gar nicht beworben.“
„Der Beitrag wird ja gar nicht mehr beworben, die Laufzeit ist doch schon um.“
„Das Bewerben auf den Beitrag wurde von mir pausiert bzw. inaktiv gesetzt.“

Alles richtig! Und alle drei Aussagen haben sogar etwas gemeinsam: Sie sind nach wie vor im Werbeanzeigenmanager. Egal ob ein Beitrag inaktiv/pausiert ist – oder er abgelehnt wurde – oder die Laufzeit der Bewerbung abgeschlossen ist. Die „Aufgabe“ an sich ist noch immer im Werbeanzeigenmanager – und so lange diese dort noch ist, kann der Beitrag auch nicht bearbeitet, verschoben oder ähnliches werden.

Und hier kommt die Lösung
Gesponserte Beiträge bei der Facebook Fanpage nachträglich bearbeiten: So geht’s!

1. Gehen Sie in den Werbeanzeigenmanager und suchen Ihre gewünschte Werbeanzeige heraus, welche sie bearbeiten oder verschieben wollen.
2. Löschen Sie die Werbeanzeige aus dem Werbeanzeigemanager komplett heraus.
3. Aktualisieren Sie die Seite (z.B. mit der Taste F5)
4. Ist die Werbeanzeige verschwunden, kehren Sie zu Ihrer Facebookseite zurück.

Ab jetzt können Sie den gewünschten Beitrag wieder bearbeiten oder den Bildupload in ein (anderes) Album verschieben.

Wir hoffen, dass dieser Tipp für Sie hilfreich war

Beste Grüße
Cem & Sascha

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Facebook Live jetzt für alle Fanpages

Sascha Tebben Facebook BLOG 0 Comments

Facebook Live Symbol Anleitung

Facebook Live Symbol

Facebook hat das neue Update zu „Facebook Live“ veröffentlicht

Soeben wurde das Update noch einmal für deutsche Fanpages optimiert. Das Facebook Live Update ermöglicht es nun allen Administratoren einer Fanpage, ab sofort Livestreams zu senden – OHNE, dass man dafür extra verifiziert sein muss, bzw. ohne den blauen Haken besitzen zu müssen. Die einzigen beiden Voraussetzungen sind aktuell, dass man die „Seitenmanager“ App nutzt (denn nur darüber können Livestreams auf der Fanseite gestartet werden) und bis dato können aktuell auch nur iPhone Nutzer diese Funktion nutzen. Androidgeräte sollen in naher Zukunft auch noch nachrücken.

✪ So wird Facebook-Live gestartet:

– Öffnen der Seitenmanger-App
– Klick auf das Symbol, um einen Beitrag zu posten
– Klick auf das neue LIVE Symbol rechts (siehe Bild)
– Titel/Thema des Livestreams eingeben
– Live geht’s ! 😉

✪ Warum ist die Livestream-Funktion so wichtig?

– direkte Verbindung zu Zuschauern / Fans / Kunden aufbauen
– Relevanz / Wichtigkeit bei Facebook steigern
– Livestreams können auch später noch angesehen werden
– Livestreams funktionieren bis zu 30 Minuten am Stück
– Eigene „Videos“ haben generell mehr Reichweite als Bilder oder Links
– Personen können die Fanpage und die Livestreams abonnieren

✪ Was gibt es beim Facebook-Livestream zu beachten?

Wie so oft ist weniger meist mehr. Häufige Livestreams können sich nämlich auch negativ auswirken. Es sollte also darauf geachtet werden, auch für diese Funktion ein gesundes Mittelmaß zu finden. Desweiteren wird eine Verbindung per LTE oder im besten Fall per WLAN empfohlen. Der Livestream wird nach Beendigung der Übertragung in der Chronik gespeichert – kann aber natürlich auch nachträglich gelöscht werden.
Facebook findet es gut, wenn Personen eine längere Zeit auf einer Fanpage unterwegs sind.
Angenommen Herr Müller Meyer Schulze surft oft oder lange auf der Fanseite: Facebook stuft diese Seite dann als relevant ein und wird somit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft mehr Reichweite erzielen (weil hier scheinbar interessanter Inhalt geliefert wird – ansonsten würden die Besucher sich nicht so lange auf der Facebook Fanpage aufhalten). Im Endeffekt muss jeder selber entscheiden, ob ein Livestream für die Seite gut oder eher weniger gut ist – aber es ist eine tolle neue Möglichkeit, die Bindung zu seinen Fans / Kunden zu pflegen.

 

✪ UPDATE | 21.03.2016

Wie wir herausgefunden haben scheint es so zu sein, dass wenn man paar Mal einen Livestream von einer halben Stunde gemacht hat, dass man dann automatisch so freigeschaltet wird, dass man dies auch bis zu einer Stunde überziehen kann. Facebook kontrolliert scheinbar, welche Relevanz Euer Livestream hat (Betrachter, Betrachtungslänge, Aufrufe und so weiter). Das längste was wir bislang gesehen haben, waren Livestreams von über 90 Minuten mit zeitgleich 800 Betrachter. Da ist also definitiv Potenzial nach oben für jeden Streamer 🙂

Probiert es aus & Viel Spaß
Cem & Sascha

P.S.: Mehr dazu wird in unseren Facebook Intensiv Workshops verraten: www.tebben-consulting.com/facebook-intensiv-workshop/

Der Spielveränderer

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Markus Euler ist einer der Top-Experten zum Thema „Vertrieb“ via Facebook, XING, Twitter und Co. Ihn und seine Ideen jedoch auf die virtuose Bedienung sozialer Medien zu reduzieren, würde ihm nicht gerecht. Wie komplex sein Blick auf die Möglichkeiten erfolgreicher Vertriebsarbeit ist und der Neukundengewinnung ist, zeigt er in seinem kürzlich erschienenen Buch „SalesUpgrade“. Bei Amazon steht es im Ranking unter den Top10 der Verkaufsbücher.

Tebben: Herr Euler, Sie nennen sich „Der Spielveränderer“. Ist Verkaufen für Sie ein Spiel?

Markus Euler: Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er seinen Beruf oder sein Leben grundsätzlich einordnet. Ich verfolge einen spielerischen und professionellen Ansatz. Die „spielerische Herangehensweise“ lässt Kreativität, Emotion und „Spielräume“ zu. Neben der Ratio spielt auch der Umgang mit der eigenen Intuition und der Gefühlswelt eine wichtige Rolle bei den täglichen Herausforderungen und Entscheidungen im Verkauf. Denken Sie einfach mal an Ihre große Tochter, wie viel Energie und Spaß beim spielerischen Umgang entstehen und wie flexibel und veränderungsfähig wir selbst als Kinder waren. Und heute? Viele tun immer wieder das Gleiche und sind mit den Ergebnissen unzufrieden. Dabei wissen wir, dass wenn wir immer wieder das Gleiche tun, wir immer weiter die gleichen Ergebnisse erzielen werden. Auch die führenden Gehirnwissenschaftler, zum Beispiel Prof. Gerald Hüther betonen immer wieder, das eine zu rationale und regelorienterte Grundhaltung nicht geeignet ist, um komplexe Probleme zu lösen. Verkaufen sehe ich als eine komplexe Herausforderungen, die mit einer spielerischen UND professionellen Grundhaltung am besten gelöst werden kann.

Tebben: Ich vermute mal, dass die „Mailing-Aktion“ an Tausende Adressaten ausgedient hat. Wie muss man sich heute die Vertriebsarbeit via Internet und Social Media vorstellen?

Markus Euler: Digitale Kanäle sind wichtige Hilfsmittel, die es Unternehmen und Verkäufern heute so leicht wie noch nie machen, sich selbst darzustellen und Kompetenz zu beweisen. In erster Linie geht es darum, durch entsprechenden Content die eigene Person und das Know-how zu demonstrieren, was schlussendlich vom Kunden auf das Angebot übertragen wird. Content- und Personenmarketing ermöglichen es dem Kunden VOR dem Kauf zu beweisen, dass man in der Lage ist als Mensch und Unternehmen das zu bieten, wonach der Kunde sucht;     was seine Werte und Nutzen anspricht. Insbesondere im Dienstleistungsbereich. Das Prinzip heißt: Erst geben, dann nehmen. Indem man den potentiellen Kunden im Entscheidungsprozess bereits einen Mehrwert liefert und nicht erst beim Kauf. Zwei wunderbare Beispiele sind hier der (in der Social-Media-Welt) wohl bekannteste Malermeister Werner Deck (https://www.facebook.com/malerdeck?fref=ts)und der Fotograf Calvin Hollywood (https://www.facebook.com/CalvinHollywood?fref=ts). Beide bieten kostenlos wertvolle Tipps, Videos und Hilfestellungen, die sich andere Anbieter bezahlen lassen. Sie führen einen echten Dialog mit ihrer Zielgruppe. Warum tun das die beiden? Das ist doch klar: Weil Sie zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung dann die „Nummer 1“ im Kopf des Interessenten sind. Darüber hinaus bietet ein intelligentes Social-Media-Konzept auch die Möglichkeit, sich relativ einfach einen Sales-Funnel aufzubauen und den potentiellen Kunden über einen interessanten Aufhänger oder kostenlosen Content auf Landing-Pages zu führen und dort Kundendaten von kaufbereiten Interessenten zu erhalten.

Tebben: Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen ist doch ein sehr umfangreiches Thema. Es hängt vieles vom Produkt selbst ab, von der Zielgruppe, von logistischen Gegebenheit und so weiter. Ist es da möglich – ich formuliere es mal etwas provokant – dem Leser oder Seminarteilnehmer Rezepte an die Hand zu geben?

Markus Euler: Da haben Sie absolut Recht Herr Tebben. Deshalb tue ich mich auch besonders schwer, wenn es um allgemeingültige Rezepte geht. Jeder muss seinen eigenen Weg in Bezug auf sich, seine Produkte und seine Zielgruppe finden und das möglichst glaubwürdig. Aber es gibt nun mal einige Dinge, die erfahrungsgemäß eher funktionieren oder eher weniger. Und Kreativität sowie UN-gewohnte Vorgehensweisen sind durchaus erwünscht, in vielen Märkten sogar erforderlich, um sich überhaupt vom Wettbewerb abzugrenzen. Die erfolgreichsten Verkäufer sind sowieso diejenigen, für die Regeln nicht in Stein gemeißelt sind und die viel Spaß daran haben, aus dem „Normalen“ auszubrechen. Nur so konnte DELL den ersten Direktvertrieb von Computern realisieren, nur deshalb können Sie sich heute Ihr Müsli selbst zusammenstellen und sich nach Hause liefern lassen. Eines steht aber immer im Vordergrund: Die Qualität der Kommunikation nach Innen und Außen.

Tebben: Viele Konsumenten beschweren sich ja auch über die zunehmende Anonymisierung beim Kauf von Produkten. Kann Online-Vertrieb via Social Media die persönliche Beratung ersetzen? Und wenn nein – wie kann man ggfs. beides kombinieren?

Markus Euler: Persönliche Beratung ist nicht zu ersetzen. Das Internet kann nicht beraten, es liefert nur Informationen.- Statt „Entweder-oder“ gilt hier „Sowohl-als-auch“. Bei der Auswahl von Standard-Produkten kann „online“ den Kunden unterstützen und wichtige Entscheidungshilfen geben. Der Kaufprozess geht dann quasi von selbst und mit intelligenten Prozessen entsteht ein sehr geringer Aufwand für das Unternehmen. Das funktioniert aber nur, wenn man sehr genau das Kundenverhalten analysiert, Schwachstellen beseitigt und dem Kunden das Einkaufen wirklich einfach macht. Sonst lässt der Kunde seinen gefüllten Warenkorb einfach zurück und klickt sich zum nächsten Anbieter. Der größte Nutzen für Unternehmen und Verkäufer in Social Media besteht darin, dass der Kunde von sich aus den Kontakt sucht, sich persönlich beraten lässt (telefonisch, im Chat oder am „Point-of-Sale“) und damit die beste Lösung gemeinsam mit dem Anbieter findet.

Tebben: Sollten nach Ihrer Auffassung die Verkäufer dem Bedürfnis der Kunden, zunehmend via Internet zu kaufen, nachkommen? Oder müssen sich die Konsumenten an einen immer größeren Raum einnehmenden Online-Markt gewöhnen?

Markus Euler: Verstehe den zweiten Teil der Frage nicht so ganz,  bitte gib´mir da noch mal Input

Tebben: Welche Rolle spielen die sozialen Medien in Ihrem Konzept?

Markus Euler: Nun ja, als Trainer, Coach oder Redner verkaufe ich einzig und allein meine Person. Die sozialen Medien nutze ich, um nach Außen die Wahrnehmung zu erzielen, die meinen (potentiellen) Kunden hilft die Entscheidung zu treffen, ob ich der Richtige für sie und ihr Unternehmen bin. Es ist eine Mischung aus hochwertigem Content meiner Podcasts (www.abenteuer-verkaufen), Informationen zu mir und meiner Arbeit (www.markus-euler.de) und Einblicke in mein privates Leben (https://www.facebook.com/markus.euler) sowie meine Erlebnisse im täglichen Business (https://www.facebook.com/Verkaufscoach?ref=hl).  Diese und weitere Kanäle (Twitter, GooglePlus, Instagram usw.) ergeben das Bild, welches persönlich und beruflich den Dienstleister Markus Euler so darstellt, wie ich wirklich bin. Mit allen Facetten, Ecken und Kanten.

Tebben: Wie sieht der Markt aus Ihrer Sicht in 30 Jahren aus? Werden wir ihn im Seniorenalter noch verstehen?

Markus Euler: Ach Herr Tebben, ich bin a) froh, wenn ich das noch erleben darf und b) reicht heute wohl schon der Blick auf 2020 aus, um von Zukunft zu sprechen. Die Digitalisierung geht unaufhörlich weiter, sie ist fester Bestandteil unseres Lebens, beruflich wie privat. Und das ist in der Summe auch gut so, denn das Leben ist tatsächlich einfacher, schöner und auch sicherer durch sie geworden. Aber egal mit welchen technischen Hilfsmitteln wir in fünf oder 30 Jahren arbeiten: Wirklich guter Kundenservice und Verkauf wird auch dann noch von Mensch zu Mensch gemacht. Einer meiner Chefs hat gesagt: Wenn Du einen Kunden anrufen kannst, anstatt ihm eine Mail zu schreiben, dann rufe ihn an. Wenn Du einen Kunden persönlich treffen kannst, anstatt ihn anzurufen, dann treffe ihn persönlich. Sie sind ja gefragter Experte im Bereich Social Media und trotzdem verbringen Sie viel Zeit im persönlichen Kontakt auf Netzwerktreffen, Vorträgen, mit Kunden und Interessenten. Das wird so bleiben und diese Zeit erkaufen wir uns eben durch die Nutzung von schnellen und hilfreichen Medien und technischen Hilfsmitteln.

Herr Euler, ich danke Ihnen für das Gespräch!

Zur Person: Mit der Erfahrung aus 15 Jahren Vertrieb trainiert Markus Euler seit über 10 Jahren Verkäufer und Führungskräfte von DAX-Unternehmen, Mittelständlern und Global Playern. Mit seinem einzigartigen Trainings- und Coaching-Konzept setzt er da an, wo Standard-Trainings aufhören. Er sensibilisiert seine Kunden für die wirklichen Herausforderungen im Verkauf: Das eigene „Spiel“ zu analysieren, die Wirksamkeit der eigenen Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und immer wieder neu zu justieren. Mit einer spielerischen Haltung flexibel zu bleiben und dem Kunden neue Perspektiven aufzuzeigen und Denkanstöße zu liefern. Verbindlich und auf Augenhöhe dem Kunden das zu bieten, was dieser in den heutigen von Discount und Mee-too-Produkten geprägten Märkten kaum noch findet: einen Verkäufer, der dem Kunden einen Mehrwert bietet, der weit über das Produkt oder die Lösung hinausgeht. Ein Experte, der dem Kunden durch seine Erfahrung und sein Wissen zur Seite steht und ihm hilft, die Entscheidungen zu treffen, die sein Geschäft wirklich voranbringen. Markus Euler ist mehrfacher Buchautor, Referent an diversen Wirtschaftshochschulen und gefragter Speaker.

Tammo Kayser (BMW Freese-Gruppe) und Sascha Tebben (Tebben Consulting) fördern den Dialog mit Kunden – jetzt auch über WhatsApp.

WhatsApp Dialog mit Kunden per Festnetz

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Die BMW Freese-Gruppe erweitert das Kommunikationsangebot für ihre Kunden. Mit Unterstützung der Unternehmensberatung Tebben Consulting aus Oldenburg wurde der neue Dienst als Pilotprojekt im Auftrag des Geschäftsführers Tammo Kayser eingerichtet. Jetzt kann der Kundenservice ab sofort auch per WhatsApp kontaktiert werden. Das Besondere daran ist, dass der Service über den Festnetzanschluss erreichbar ist. Diesen Kommunikationsweg haben erst wenige Unternehmen in Deutschland beschritten.

Was ist WhatsApp?

Rund 800 Millionen Menschen nutzen den Messaging-Dienst WhatsApp weltweit, teilte der Gründer von WhatsApp und Vorstandsvorsitzende Jan Koum im April mit. Alleine in Deutschland gibt es schätzungsweise 35 Millionen aktive Nutzer. Insbesondere immer mehr junge Menschen (JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest) nutzen laut der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes den Messenger für Verabredungen, die Übermittlung von Fotos und Sprachnotizen oder zum Telefonieren mit „WhatsApp Calls“. Familien, Gruppen und Schulklassen nutzen WhatsApp um sich untereinander auszutauschen und auf dem Laufenden zu bleiben. Zeitungen und Radiosender experimentieren mit dem Messenger und auch erste Unternehmen haben bereits Erfahrungen gesammelt.

Viele Wege führen zum Kundenservice

Die BMW Freese-Gruppe will die Kommunikation mit den Kunden ständig verbessern. Dabei sollen die Kunden selbst entscheiden, über welche Wege sie den Service erreichen möchten: über E-Mail, Telefon oder über ihr Smartphone per WhatsApp. „Wir wollen als Unternehmen den Kundenservice nach vorne bringen und dafür auch die neuen Medien und Kommunikationsmöglichkeiten einsetzen“, sagt Tammo Kayser von der Freese-Gruppe. „Auch das ist serviceorientiertes Handeln und das steht bei uns im Vordergrund.“ Für den Kontakt über WhatsApp zum Kundenservice der Freese-Gruppe muss einfach nur die Festnetznummer 04 41 / 35 02 50-0 gespeichert werden.

Warum WhatsApp im Servicebereich?

Bei der Einrichtung des neuen Angebotes stand der Gruppe das bundesweit tätige Unternehmen Tebben Consulting aus Oldenburg zur Seite. „Die Kommunikation mit dem Kunden sollte stetig angepasst werden. Dazu gehört auch, dass neben den klassischen Mitteln die sich verändernden Kommunikationswege angeboten werden“, so Sascha Tebben. „Sie sind schneller und direkter als beispielsweise E-Mails, der Kontakt wird zudem persönlicher. WhatsApp kann unter anderem für Terminabsprachen, Reservierungen und für die Übermittlung von Informationen, Neuigkeiten, Angeboten oder für Hinweise zu geplanten Aktionen genutzt werden.“ Allgemeine Anfragen oder Service-Anliegen können in kürzester Zeit beantwortet werden. Der Social Media- und Dialogmarketing-Fachmann weist darauf hin, dass durch die neue Desktop-Version „WhatsApp Web“ nun auch über den Browser unabhängig vom Smartphone auf den WhatsApp Account zugegriffen werden kann. Damit sei die Kommunikation mit dem Kunden über WhatsApp zusätzlich erleichtert worden. „Natürlich dürfen die bekannten Kanäle für die Kommunikation mit den Kunden nicht vernachlässigt werden.“ Die Firma Tebben Consulting ist stets bemüht, nach Ideen zu forschen, die den Dialog mit Kunden fördert, vorantreibt und verbessert. Deswegen gibt es nun den WhatsApp Kanal, wodurch die Freese Gruppe jetzt als Pilotprojekt auch per Festnetznummer mittels WhatsApp erreichbar ist.

Mehr Informationen unter www.tebben-consulting.com und über WhatsApp an 01 52 / 53 49 81 93.

Die WhatsApp-Servicehotline der Freese-Gruppe erreichen Sie über 04 41 / 35 02 50-0. Die Telefonnummer muss einfach im Smartphone gespeichert werden.

Tebben trifft Klemens Skibicki: Firmen und die Digitale Transformation

Sascha Tebben Interviews 0 Comments

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63. Gilde Abend der Gilde Union

Prof. Dr. Klemens Skibicki

Prof. Dr. Klemens Skibicki – Convidera

Am Gilde-Abend in den Oldenburger Weser-Ems Hallen kommen traditionell Vertreter aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zusammen, um sich auszutauschen. Die Unterhaltung wird mit einem Impulsvortrag eines geladenen Gastes angeregt. Beim diesjährigen 63. Gilde-Abend sprach Dr. Klemens Skibicki, Mitgründer der Unternehmensberatung „Convidera“ und Mitglied des Beirates „Junge digitale Wirtschaft“ beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, über die Auswirkungen der sozialen Medien auf die Gesellschaft. Ein Vortrag, der begeistert aufgenommen wurde und auch Tage später noch für Gesprächsstoff sorgte.

Sascha Tebben von Tebben Consulting sprach mit Prof. Dr. Klemens Skibicki u.a. über die „Digitale Transformation“.

Tebben: Guten Tag, Herr Dr. Skibicki. Herzlichen Dank für Ihren sehr informativen und mitreißenden Vortrag. Wir haben gehört, dass das Web 2.0 die größte Revolution in der Kommunikation seit 600 Jahren ist. Was hat sich dadurch verändert? Wo ist die digitale Kluft entstanden?

Skibicki: Die Rahmenbedingungen im Digitalen Zeitalter haben sich für Kunden und Unternehmen grundlegend gewandelt. Menschen haben über Mobiles Internet und Social Media immer und überall die Möglichkeit, Botschaften in Form von Videos, Bildern und Texten einem prinzipiell unbegrenztem Kreise im Internet zukommen zu lassen. Andere wiederum können diese Informationen lesen, kommentieren oder weiterleiten. Damit ist das Privileg, „an viele zu senden“, das sehr lange nur wenigen Medienhäusern vorbehalten war, gefallen. Ebenso neu ist durch Kommentarfunktionen in den sozialen Medien das „Gesprächsprinzip“ statt der einseitigen Senderichtung in TV, Radio und Print. Beide Entwicklungen stellen eine Revolution dar. Die digitale Kluft entstand dadurch, dass die in den letzten 20 Jahren Geborenen die neuen Möglichkeiten als Normalfall ansehen, während viele ältere Jahrgänge etwas anderes gelernt haben und dabei nichts vermisst haben – dem entsprechend schwer fällte es vielen „Digitalen Immigranten“, die neuen Verhaltensweisen zu verstehen und zu übernehmen.

Vortrag beim Gildeabend Interview mit Prof. Dr. Klemens Skibicki

Vortrag von Prof. Dr. Klemens Skibicki

Tebben: Was bedeutet die digitale Transformation für Unternehmen?
Skibicki: Leider denken viele Unternehmensverantwortliche bei Social Media an Smalltalk,

Katzenbilder oder Mittagessen-Posts – für Ihr Unternehmen also „Unwichtiges“. Neben solchen Belanglosigkeiten können in dieser digital vernetzen Welt aber eben auch Meinungen, Empfehlungen und Warnungen bezüglich Produkten, Marken und Unternehmen ausgetauscht werden. Dadurch haben Menschen praktisch immer und überall Zugriff auf die Meinung von anderen Menschen, denen sie mehr vertrauen und denen sie lieber zuhören als jeglicher Kommunikation von Unternehmen. Im Kern müssen sich Firmen also mit einer Marktmachtverschiebung hinsichtlich der Information auseinandersetzen. Neben diesem vordergründigen Nachteil für Unternehmen ergibt sich aber die Chance, diesen „Gesprächen“ der Kunden und anderen Stakeholder über Digitale Analyse-Tools zuzuhören, zu lernen und schneller bessere Entscheidungen zu treffen, die sich enger an der Sichtweise ihrer Kunden orientiert. Ebenso können Unternehmen versuchen, sich über gute Inhalte in diesen Gesprächen im Social Web zu positionieren und sich im Idealfall Zuhörer, Gesprächspartner und Empfehlungen zu „erarbeiten“. Dafür erfordert es aber den Aufbau von Strukturen, einer Unternehmenskultur und Fähigkeiten, die auf Zuhören und Einbinden von externen Stakeholdern ausgerichtet ist. Diese ganzheitliche Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen bezeichnet man als „Digitale Transformation“.

Tebben: Welche ersten Schritte empfehlen Sie den Unternehmen? Welche Vorgehensweise schlagen Sie vor?
Skibicki: Wir beginnen mit unseren Kunden diesen Prozess im Idealfall mit dem Aufbau eines einheitlichen Verständnisses der neuen Rahmenbedingungen und der neuen Grundregeln innerhalb der oberen Führungsebene eines Unternehmens. Wenn man diesen halben Tag am Anfang nicht investiert, verstehen erfahrungsgemäß verschiedene Entscheider oft etwas völlig Unterschiedliches unter Digitaler Transformation. Dies lähmt den Change Prozess und sollte vermieden werden. Nach dem einheitlichen Verständnis erfolgt der Prozess der Verortung – die Feststellung des Staus Quo im Vergleich zu einem idealen Zielbild der Firma im Digitalen Zeitalter. Im Anschluss an eine Priorisierung möglicher Maßnahmen kann die zentrale Bereitstellung von benötigter technischer Infrastruktur und dezentraler Schulung und Implementierung in Bereichen der Unternehmung beginnen. Die Geschwindigkeit der Veränderung hängt von den Voraussetzungen in der Organisation und des Veränderungsdrucks von außen ab.

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Einladung zum 63. Gilde Abend

Tebben: Welches sind die begründeten oder unbegründeten Ängste und Ausreden?
Skibicki: Begründet sind meist die Ängste vor dem mangelnden Verständnis und Fähigkeit in einer Unternehmung sich in diesen neuen Kommunikationswelten zurechtzufinden. In Zeiten einseitiger Kommunikationskanäle waren Zuhören und Dialoge führen auf Anbieterseite nicht notwendig und damit nicht gelernt. Diese Unfähigkeit gepaart mit dem Unwillen für Veränderung ist meist der Hintergrund für die vielen Ausreden. Hinzu kommt die Orientierungslosigkeit, was denn zu tun sei. Letzteres kann durch professionelle Hilfe behoben werden. Dies sollte möglichst schnell geschehen, denn diese Entwicklung wird sich nicht wieder umkehren und Unternehmen verlieren nur Zeit, die im schlechtesten Fall nicht mehr aufgeholt werden kann. Diese Existenzgefährdung kann vermieden werden.

Tebben: Welche Plattformen empfehlen Sie für die Unternehmenskommunikation? Müssen die Unternehmer auf jedes neue Pferd im Social Web aufspringen? Und macht es Sinn, Profis an Bord zu holen?
Skibicki: Welche Plattformen gewählt werden sollten hängt von den Zielen, den Zielgruppen einer Kommunikation und den Erfordernissen des Marktes ab. Vor allem für diese erste Auswahl und Implementierung sollte man sich professioneller Unterstützung bedienen. Im weiteren Verlauf sollte die Kommunikation zum normalen Bestandteil der Unternehmenskommunikation werden, die nicht ausgelagert werden kann – ich beauftrage ja auch nicht einen Externen, um mit meinem Geschäftspartner ein Telefonat zu führen. Genauso verhält es sich mit Social Media, diese wird in wenigen Jahren ein so normaler Kommunikationsbestandteil sein wie heute das Telefonieren.

Tebben: Herr Dr. Skibicki, wir danken Ihnen sehr für das Gespräch.

Prof Dr. Skibicki ist Mitgründer der Strategieberatung Convidera in Köln. Die Convidera begleitet Unternehmen ganzheitlich durch Beratung, Agenturleistung und technische Lösungen beim Prozess der Digitalen Transformation. www.convidera.com

Tebben trifft Eugene Kaspersky: Total paranoid – aber wir werden es überleben!“ [CeBIT 2014]

Sascha Tebben Interviews 0 Comments

Auf den Global Conferences in Hannover trat heute der Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky zum Thema Internet-Security auf und erläuterte anhand einiger Beispiele, wie gefährlich wir aktuell leben.

Eugene Kaspersky ist einer der weltweit bekanntesten Experten für Computersicherheit und Leiter der global tätigen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Labs, die er 1997 gegründet hat. Er gilt laut Magazin CRN in 2012 zu den „Top-25 Innovators of the Year“ und zu den 125 reichsten Menschen Russlands, er reist nicht nur berufsbedingt sehr viel und gerne durch die Welt und berichtet darüber in seinem Blog.

20140311-220106.jpgTebben Consulting – Social Media Beratung traf sich mit Eugene Kaspersky und sprach mit Experten über die IT-Sicherheit in Zeiten von NSA, Sabotage, Cyberkriminalität und Betriebsspionage.

Neben der Entwicklung von Sicherheitstechnologien, Bildungsmaßnahmen und zeitgemäßen Gesetzen empfiehlt Eugene Kaspersky vor allem, die internationale Kooperation im IT-Bereich zu erhöhen. Am Tag vor unserem Treffen besuchte ihn bereits die deutsche Kanzlerin Angela Merkel auf dem Kaspersky-Messestand bei der CeBit.

Wir bedanken uns beim gesamten Kaspersky-Team für den sympathischen Kontakt sowie die kostbare geteilte Zeit.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jewgeni_Walentinowitsch_Kasperski