SEO Oldenburg Ratgeber von Tebben Consulting
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Local SEO Oldenburg

mubben Google Local, SEO Leave a Comment

Zunächst noch etwas stiefmütterlich behandelt, gewinnt die lokale Suchmaschinenoptimierung mittlerweile immer mehr an Bedeutung. Viele Unternehmen haben dem Online Marketing leider keine Beachtung geschenkt – schließlich hatte man ja auch nicht online verkauft. Leider ein Trugschluss, denn potentielle Kunden suchen heutzutage anders nach Unternehmen. Doch welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um das Ranking positiv für sich zu gestalten? Dieser Artikel zeigt Ihnen die wichtigsten Grundlagen zu Local SEO und gibt Tipps, damit Ihr Geschäft optimal bei Google erscheint.

Was ist Local SEO?

Unter Local SEO versteht man alle Maßnahmen, die zu einer bestmöglichen Platzierung in einer Suchmaschine führen sollen. Für diese Maßnahmen muss man zunächst wissen, dass Suchmaschinen unterschiedliche Indexe führen: Webseiten ist dabei natürlich der Bekannteste, aber auch Videos, Bilder, News und eben auch für lokale Unternehmen.
Eben dieser Index sorgt dafür, dass relevante Suchergebnisse, die sich physikalisch in der näheren Umgebung befinden, angezeigt werden. Als Beispiel: Wir suchen nach SEO Agentur Oldenburg und erhalten (nach einigen Werbeanzeigen) die Ergebnisse am Standort: Donnerschweerstraße 46, 26123 Oldenburg.

Der Vergleich: Oldenburg vs. Inkognito

Local SEO Oldenburg

Oben sehen wir als erstes Ergebnis “Tebben Consulting”. Aufgrund der von uns bei Google hinterlegten Informationen, der Indexierung unserer Webseite und die regionale Nähe, schlägt Google “Tebben Consulting” als relevantestes Ergebnis vor.
Unten sehen wir das Ergebnis vom gleichen Standort in Oldenburg, jedoch mit eingeschaltetem Inkognito-Modus. Nach einiger Werbung auf die Keywords wird zuerst eine Seite angezeigt die einen Google My Business Account mit den Keywords angelegt hat. Anschließend folgen “richtige” Agenturen, die Google für die Suche am relevantesten empfindet.
Google hat über den erkannten Standort den Vorschlag gegeben, die für uns nächstgelegenste Online Marketing Agentur als Top Suchergebnis auszugeben. Bei der Inkognito-Suche hatte Google nicht die Möglichkeit des Standorts und konnte somit nicht auf den Local Index zurückgreifen. Das Suchergebnis kommt bei der zweiten Suche also aus dem Webseiten Index. Das Suchergebnis ist zwar ähnlich und es werden gleiche Online Marketing Unternehmen angezeigt, jedoch unterscheidet sich die Reihenfolge der Unternehmen stark.

Wie wichtig ist Local SEO?

Niemand kann alles wissen. Meist wird heutzutage zum Handy gegriffen und schnell mal danach gegoogelt. Wenn das Ergebnis dabei eine ortsbezogene Relevanz hat, greift unter anderem der oben beschriebene Index und gibt als Suchergebnis ein lokales Unternehmen aus. Auch nicht ortskundige Personen, die z. B. nach einem Ort zum Essen gehen suchen, erhalten über Google ein Ergebnis, was sich zumeist mit ihren eigenen (bei Google hinterlegten) Präferenzen deckt. Da die ortsgebundene Suche lt. Google in den letzten 2 Jahren auf rund ⅓ aller Anfragen gestiegen ist, sollte jedes Unternehmen die lokale Suche bei Google als wichtiges Instrument für die Neukundengewinnung ansehen. Denn: Je besser die Platzierung in den Suchergebnissen ist, desto mehr potenzielle Neukunden werden über die Treffer bei Google generiert.

Für welche Unternehmen eignet sich Local SEO?

Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes Unternehmen, ganz gleich welcher Größe oder Branchen, welches Kunden vor Ort an einer Adresse betreut, Local SEO betreiben sollte. Dabei ist es egal, ob das Unternehmen eine Webseite hat oder auch nicht. Je nach Branche fällt die Gewichtung natürlich stärker aus. Es gilt der Grundsatz: Ist eine physikalische Adresse vorhanden und man möchte, dass Besucher dorthin kommen, sollte die Platzierung in den Google Suchergebnissen als sehr wichtig eingeschätzt werden.

Der erste Schritt: Google My Business

Für Local SEO sollte der erste Schritt immer ein Google Konto mit entsprechendem My Business Eintrag sein. Google My Business enthält zudem auch die Dienste Google Maps und Google Street View. Über das My Business Konto sollten Sie zunächst alle Basis Informationen wie Name, Adresse, Öffnungszeiten, Telefon anlegen aber auch das Unternehmenslogo und Fotos vom Unternehmen sollten nicht fehlen. Im nächsten Schritt sollten Sie Google mit Angeboten und Produkten mitteilen, welche Artikel oder Dienstleistungen Sie anbieten. Google benötigt diese Informationen, um Ihr Unternehmen mit der Suchanfragen zu matchen.
Nach einigen Tagen sind Ihre Daten bei Google indexiert und Ihr Unternehmen wird in den Suchanfragen berücksichtigt. Um Ihren Kunden (und natürlich auch Google) zu zeigen, ist es immer Lohnenswert, sogenannte Beiträge zu posten. Das können z. B. Geschichten aus Ihrem beruflichen Alltag sein, Angebote zu Produkte, uvm. sein.
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt sind die Bewertungen: Google nutzt Bewertungen als positives oder negatives Signal für sein Ranking. Wichtiger aber noch: Der potentielle Kunde sieht die (hoffentlich vielen positiven Bewertungen) und fasst Vertrauen in ein Unternehmen, welches er bisher nicht kennt – und das nur aufgrund von fremden Einschätzungen. Sollten sich doch einmal schlechte Bewertungen eingeschlichen haben, haben Sie die Möglichkeit, darauf zu antworten. Bitte seien Sie aber hier ehrlich und sehen Sie jede Kritik als eine Möglichkeit zur Verbesserung an.

Schau in die Gelben Seiten

Selbst die besten Offpage Maßnahmen sind weniger erfolgreich, wenn es auf der eigenen Webseite keinen Bezug zur beworbenen Stadt gibt. Das kann im Umkehrschluss aber auch bedeuten, dass wir, selbst wenn wir unser Unternehmen nicht vor Ort haben, eine Bewerbungen für eine spezielle Region oder Stadt machen können. Eine Möglichkeit, schnell auf jeder Seite eine Relevanz zu schaffen, ist die Eintragung der Firmen-Adressdaten z. B. im Footer. Zusätzlich sollten auch die Schema.org Adressdaten eingetragen sein. So hat man mit 2 Veränderungen schon erreicht, dass auf jeder Seite der eigenen Homepage eine Relevanz geschaffen wurde. Webseiten, die nicht online verkaufen und sich “nur” regional beziehen, wie z. B. Ärzte, Kanzleien oder Restaurants, sollten eine örtliche Verbindung zusätzlich über die Metaangaben schaffen. Als Meta Title wären im obigen Beispiel ideal: SEO Agentur Oldenburg. Als Meta Description wäre es z. B. Starten Sie nun mit Ihrer Local SEO Agentur Tebben Consulting durch. Unser Team unterstützt Sie in allen Fragen des Online Marketing. ✆ 0441/93920500.

Onpage SEO

Selbst die besten Offpage Maßnahmen sind weniger erfolgreich, wenn es auf der eigenen Webseite keinen Bezug zur beworbenen Stadt gibt. Das kann im Umkehrschluss aber auch bedeuten, dass wir, selbst wenn wir unser Unternehmen nicht vor Ort haben, eine Fokussierung für eine spezielle Region oder Stadt machen können. Eine Möglichkeit, schnell auf jeder Seite eine Relevanz zu schaffen, ist die Eintragung der Firmen-Adressdaten z. B. im Footer. Zusätzlich sollten auch die Schema.org Adressdaten eingetragen sein. So hat man mit 2 Veränderungen schon erreicht, dass auf jeder Seite der eigenen Homepage eine Relevanz geschaffen wurde. Webseiten, die nicht online verkaufen und sich “nur” regional beziehen, wie z. B. Ärzte, Kanzleien oder Restaurants, sollten eine örtliche Verbindung zusätzlich über die Metaangaben schaffen. Als Meta Title wären im obigen Beispiel ideal: SEO Agentur Oldenburg. Als Meta Description wäre es z. B. “Starten Sie nun mit Ihrer Local SEO Agentur Tebben Consulting durch. Unser Team unterstützt Sie in allen Fragen des Online Marketing. ✆ 0441/93920500.”

Social Media

Dass das Internet in allen seinen Facetten miteinander verknüpft ist, sollte dem Leser oder Leserin bis hierhin bewusst sein. So verhält es sich auch mit einem eventuellen Social Media Account. Ist ein Account bei Facebook, Instagram, Twitter, etc. vorhanden, auf dem regelmäßig neuer Content erstellt wird, erkennt Google dies und wertet diese Social Signals positiv für Ihre Relevanz.
Das wiederum merkt auch Google und bewertet diese sogenannten Social Signals positiv als weiteren Mosaikstein zum besseren Ranking.

Fazit

Mit diesen und natürlich vielen weiteren Tipps und Tricks können auch Sie Ihr Unternehmen in der lokalen Google Suche nach vorne bringen. Und falls Ihnen das Ganze nun doch zu kryptisch ist – wir helfen Ihnen gerne dabei Ihr Unternehmen in der Google-Suche ganz oben zu platzieren!

Mit diesem kleinen Trick bekommst Du schnell mehr Abonnenten für Deine Fanpage

wpengine Facebook, Gastautor Leave a Comment

Schritt 1: Verfasse attraktive Beiträge

Wir leben in einer digitalisierten Gesellschaft und soziale Medien begegnen uns jeden Tag aufs Neue. Deshalb solltest Du eine eigene Website, einen Blog und soziale Medien, wie Facebook, Instagram, Pinterest etc. bedienen, denn so kannst du Dich in vielen unterschiedlichen Kanälen präsentieren und wirst als Unternehmen von Deiner Zielgruppe online wahrgenommen. Jedoch müssen die Kanäle gepflegt werden. Mit aktuellen Beiträgen gewinnst Du Aufmerksamkeit und bewegst die Nutzer dazu, sich Deine Posts anzusehen, sie zu „liken“ oder Dir zu „folgen“. Natürlich sollten diese Beiträge interessant und ansprechend sein. Neugierde muss geweckt werden. Dies ist nicht immer ganz einfach, weshalb Du zu Anfang testen solltest, wie Du ihr Interesse wecken kannst.

Nun ist Deine Kreativität gefragt! Um Deine Beiträge etwas freundlicher zu gestalten, kannst Du gerne ein paar Emojis hinzufügen (Du solltest aber darauf achten, nicht zu viele zu benutzen). Sie unterstreichen Deine Worte und für das Auge scheint der Beitrag übersichtlicher. Verwende hierfür auch genügend Absätze und halte Deine Texte möglichst kurz, damit der Leser einen schnellen Überblick bekommt und er nicht die Lust verliert, Deinen Beitrag zu lesen. Fotos sind ebenfalls ein Mittel zum Zweck für das Erreichen von Interessenten.

Schritt 2: Lade Interessenten ein, Deine Seite mit “Gefällt mir” zu markieren

Nachdem Du jetzt weißt, wie Du ansprechende Beiträge erstellst, möchten wir Dir zeigen, wie Du diese zu Deinen Seitenfans machst. Die Interaktion zwischen dem Unternehmen und Deiner Community ist die Grundlage für die Gewinnung neuer Fans. Um die Beziehungen zu verbessern, solltest Du Fragen und Kommentare immer beantworten. Nun zum eigentlichen Trick: Du kannst Personen, denen Dein Beitrag gefällt, dazu einladen, Deine Seite mit Gefällt mir zu markieren.

Wie das geht? Wir zeigen es Euch!

Klicke auf den Like-Button um Deine Seitenfans einzuladen.

Damit Deine Seitenfans Dich mit “Gefällt mir” makieren können, klicke auf “Einladen”.

Wir bei Tebben Consulting übernehmen das für unsere Kunden selbstverständlich kostenlos. Wenn Du aber auch diesen Service genießen möchtest, kannst Du ihn gerne für 19,95 € netto im Monat bei uns buchen, um Dir Zeit und Arbeit zu sparen. Ruf uns gerne an oder schreib uns einfach 🙂 .

Vergiss nicht, Deine Wettbewerber im Auge zu behalten und Dich über deren Positionierung und Gestaltung ihrer Beiträge und Werbung zu informieren. Dabei hilft es, sich Notizen zu machen, um später eine Inspiration für eigene Beiträge und Werbeanzeigen zu bekommen. Diese Notizen kannst Du im Anschluss nutzen, um Deine Beiträge und Anzeigen zu optimieren und damit mehr Bewerber anzulocken.

Wir hoffen, Dir hat dieser Blogbeitrag gefallen. Falls Du noch Fragen hast, dann melde Dich doch gerne bei uns! Dein Team von Tebben Consulting.

Weshalb Du auch in 2019 Display-Werbung nicht vernachlässigen solltest

Tamara Zimdahl SEA Leave a Comment

Display Werbeanzeigen werden häufig unterschätzt. Vorurteile sind:

  • Display-Anzeigen bringen zu wenige Klicks
  • Display-Anzeigen leiten keine zielgerichteten Besucher auf Deine Webseite.

Wir denken da anders und haben mit Display Werbeanzeigen gute Ergebnisse für unsere Kunden erzielt.

Was sind Display-Werbeanzeigen?

Konzentrieren wir uns in diesem Text auf das Werbeangebot von Google, als wichtigster Online-Werbeplattform in Deutschland: In der Google Werbung wird unterschieden nach

  • Suchmaschinenwerbung: Textbasierte Werbung in der Google Suche
  • Display Werbung: Werbebanner auf Youtube & Webseiten
  • Google Shopping Werbung: Produktwerbung in der Google Suche für Onlineshops.

Display Werbung kann Bilder und Videos in verschiedenen Formaten ausspielen. Man findet diese Werbung vor allem auf YouTube und auf Webseiten, die das Google Partner-Programm (Adsense) nutzen. Die Displayanzeigen bezeichnet man auch als Werbe-Banner.

Unterschiedliche Formate in der Display-Werbung:

Warum ist Google Display so günstig?

Ein Klick auf eine Werbeanzeige in der Google Suche kann schnell 2 Euro und mehr kosten – für einen Klick! Display-Werbung kostet nicht selten 20 Cent pro … ja, was eigentlich?

Display Werbung wird in der Regel in “1000 Impressionen” abgerechnet. Es entstehen also Kosten für jede 1000 Einblendungen einer Werbeanzeige, z.B. auf YouTube.

Im Gegensatz dazu wird klassische Google Werbung pro Klick abgerechnet.

Klickt ein Nutzer auf eine Werbeanzeige in der Google-Suche, verursacht dieser Klick Kosten beim Werbetreibenden.

Ob die Werbung damit teuer oder günstig ist, richtet sich danach, wie viele tausend Impressionen angezeigt werden mussten, um einen Klick zu generieren bzw. wie viel Umsatz dann durch diesen Seitenbesucher gemacht wird.

Display Werbung ist damit nicht per se günstig oder teuer. Jedoch kann man für einen geringen Preis häufig sehr viele Einblendungen der eigenen Werbebanner einkaufen.

Weshalb dann nicht nur Display Werbung einsetzen?

Display Werbeanzeigen sind für die Nutzer im Internet generell weniger relevant als die Anzeigen, die in der Google-Suche ausgespielt werden.

Das liegt daran, wie die Display Werbeanzeigen ausgelöst werden.

In der Google-Suche hat ein Nutzer eine direkte Intention, nach einem Produkt oder Dienstleistung zu suchen (nicht immer – aber häufiger als in anderen Suchmaschinen wie Facebook-Suche oder YouTube).

Die daraufhin ausgespielten Werbeanzeigen haben deshalb eine hohe Relevanz für den Nutzer und ein höheres Potenzial, Umsätze zu generieren.

Display Werbeanzeigen werden nach weniger strengen Kriterien ausgespielt.

Angenommen Du suchst nach einer neuen Waschmaschine:

Deshalb tippst Du die Suchanfrage “günstige Waschmaschine kaufen” in die Google Suche ein.

Nun siehst Du, dass Dir direkt dazu nicht nur die Suchergebnisse angezeigt werden sondern auch Werbeanzeigen.

Du informierst Dich etwas, kaufst jedoch nicht direkt. Am nächsten Tag schaust Du auf Deiner lokalen Nachrichten-Seite im Netz vorbei.

Dort werden plötzlich Werbebanner über Waschmaschinen eingeblendet!

Dies ist Display-Werbung und wurde ausgelöst, da Du am Vortag nach diesem Produkt gesucht hattest.

Dieses Beispiel zeigt auch gleich den Unterschied zwischen Suchmaschinen Werbeanzeigen und Display-Werbeanzeigen:

  • Suchmaschinen Anzeigen haben eine zeitliche Nähe zur Suchanfrage. Ich suche nach der Waschmaschine und bekomme direkt dazu auch passende Anzeigen angezeigt.
  • Displayanzeigen haben diese zeitliche Nähe nicht. Ich kann vor zwei Wochen nach einer  Waschmaschine gesucht haben und Google behandelt mich noch immer als einen grundsätzlichen “Interessenten für Waschmaschinen” und spielt mir entsprechende Werbeanzeigen aus.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nun gerade in diesem Moment die Waschmaschine kaufen möchte ist relativ gering.

Wozu dient Display-Werbung, wenn ich damit nur in Ausnahmefällen direkt Umsätze machen kann?

Display-Werbung ist eine sehr gute Möglichkeit, um weitere Kontaktpunkte zwischen Kunde und Unternehmen zu schaffen.

Während mit Suchmaschinen-Werbeanzeigen in der Regel direkt Umsätze erzielt werden sollen, können mit Display Werbeanzeigen weitere Anknüpfungspunkte geschaffen werden und so in der Folge Umsätze gemacht werden.

Display Werbung dient vor allen Dingen dazu, Markenbildung zu betreiben und mehr Kontaktpunkte zur Kundenbasis zu erhalten.

Dies kann das Ausspielen an Nutzer sein, die noch nicht direkt an meinem Produkt interessiert sind, aber es gegebenenfalls sein könnten.

Ein weiterer Anwendungsfall ist das Erreichen von Nutzern, die meine Webseite bereits besucht haben und die ich über Display Werbeanzeigen erneut ansprechen möchte. Dies nennt sich “Remarketing”.

Remarketing bedeutet, dass die Nutzer, die meine Webseite besucht haben, zusammengefasst werden und an diese Gruppe gezielt Werbebanner ausgespielt werden.

Nun kann festgelegt werden wie häufig und mit welchen Werbebannern die Nutzer angesprochen werden können, um sie erneut auf die eigene Webseite zu leiten.

=> ACHTUNG: Auf Remarketing-Kampagnen sollte in der Datenschutzerklärung hingewiesen werden!

Gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten oder Dienstleistungen ist Remarketing ein wichtiger Schritt, um Vertrauen zwischen Kunden und dem eigenen Unternehmen aufzubauen. Denn je komplizierter Produkt oder Dienstleistung, desto mehr Kontaktpunkte und Beratung wird für den Verkauf benötigt.

Mehrere Kontaktpunkte zwischen Kunde und Unternehmen zu erhalten ist damit sehr wichtig. Display Werbung nimmt hierbei eine entscheidende Rolle ein.

Warum wird Display Werbung auch für lokale Unternehmen wichtiger?

Display Werbung ist für lokale Unternehmen auch vor dem Hintergrund der Google Suchergebnisse zu sehen.

Der Trend für Google in 2019 und die mittlere Zukunft ist klar:

Die Google Suchergebnisse werden mehr und mehr durch Marken bestimmt.

Das bedeutet, dass auch lokale Unternehmen sich darüber Gedanken machen müssen, wie sie Marken-Signale generieren. Der Begriff “Marken-Signale” bedeutet, dass Nutzer in die Google Suche den Markennamen (häufig Firmennamen) eintippen.

Sie suchen also z.B. nach Klempnerei Müller und nicht nur nach Klempnerei. Diese Marken Signale zeigen Google, dass Dein Unternehmen sich von den übrigen in Deiner Branche abhebt.

Je mehr Marken Signale Dein Unternehmen generieren kann, desto mehr fördert dies auch Deine Position in den normalen Google Suchergebnissen für deine wichtigsten Keywords (also Produkte oder Dienstleistungen).

Google Display Werbung kann also einen Beitrag leisten, um deine Marke bekannter zu machen. Mit ansprechenden Werbebannern kann die Suche nach deiner Marke gefördert werden.

Wie Werbebanner für Display Werbung erstellen?

Da die Aufmerksamkeit der Nutzer sich auch immer mehr Kanäle und Formate im Internet verteilt, ist darauf zu achten, dass sich die Bannerwerbung, die von Deinem Unternehmen geschaltet wird, von der Masse abhebt.

Sie kann mit Witz oder Originalität aus der Menge herausstechen.

Wie nun die einzelnen Werbebanner kreieren?

Wir nutzen für das Erstellen von Bannern das tool Canva mit dem online sehr einfach Werbebanner in verschiedenen Formaten, sowohl für die Google Display-Werbung, als auch für Facebook oder Instagram erstellt werden können.

Fazit

Gerade in Deutschland scheint es, als sähen viele Unternehmen bisher keinen Mehrwert in der Display-Werbung. Das ist gerade für Dein Unternehmen eine gute Möglichkeit, mit weiteren Kunden in Kontakt zu treten.

Gerade für Markenbildung und das Remarketing spielt Google Display Werbung eine wichtige Rolle.  

Nutze die Möglichkeiten der Display Werbekampagnen, um in der Google-Suche mehr Marken-Signal für Dein Unternehmen zu erzeugen.

Benötigst Du Hilfe bei der Erstellung einer Google Display Werbekampagne ? Kontaktiere uns gerne über unser Kontaktformular oder unter +49 (0)441 / 939 20 500

10 easy Tipps für dein Instagram-Profil

Tamara Zimdahl Gastautor, Instagram, SEA 2 Comments

Dass Instagram eine interessante Ergänzung zu Facebook geworden ist, haben inzwischen schon einige erkannt. Hier kannst du zum Teil eine immense Reichweite deiner Beiträge erreichen und somit eventuell ganz neue Zielgruppen erschließen.

In diesem Beitrag verrate ich dir 10 einfache Tipps, wie du das Beste aus deinem Instagram-Profil herausholen kannst.

Dein Instagram-Profil

Dein Profil ist dein Schaufenster in der großen Instagram-Welt. Du kannst es auch mit deiner Startseite auf deiner Website vergleichen. Es ist dein Aushängeschild und entscheidet über “Abonnieren” oder nicht Abonnieren.
Dein Profil-Besucher entscheidet innerhalb von Millisekunden, ob er dein Profil interessant findet oder nicht. Achte also darauf, dass der sichtbare Bereich, wenn man auf dein Profil kommt, ansprechend aussieht. In den nächsten Tipps erfährst du, worauf du dabei besonderen Wert legen solltest.

1. Profilbild

Gestaltest du ein Instagram-Profil für ein Unternehmen? Dann ist das Profilbild der beste Ort für dich, um dein Logo zu platzieren. Beachte, dass es immer kreisförmig dargestellt wird, und somit die Ecken abgeschnitten sind.
Als Privatperson solltest du dein Profilbild nicht zu häufig wechseln, um den Wiedererkennungseffekt bei deinen Abonnenten nicht zu sehr zu strapazieren.

2. Profiltext

Du hast lediglich 150 Zeichen, um dem Besucher zu verraten, was ihn auf deinem Profil erwartet. Nutze dafür auch Sonderzeichen/Emojis, um aufzufallen. Viele wissen nicht, wie einfach man Zeilenumbrüche im Steckbrief nutzen kann:
Schreibe deinen Text einfach in der Notiz-App deines Smartphones,
kopiere ihn und
füge ihn schließlich in deinen Steckbrief.

Voilà – die Zeilenumbrüche bleiben.

3. Link im Profil

Ein Nachteil von Instagram im Vergleich zu Facebook: Du kannst lediglich einen einzigen (klickbaren) Link platzieren – und zwar in deinem Profil. Wähle das Ziel deines Links also mit Bedacht aus und schicke deine Follower gezielt zu deiner wichtigsten Webseite. Hast du z. B. eine besondere Aktion, passe den Link so an, dass sich die Instagramer direkt dorthin klicken können. Im Text deiner Posts kannst du dann darauf hinweisen, dass der entsprechende Link in deinem Profil zu finden ist. (Instagram-Sprache: “Link in Bio” 😉 )

Deine Posts

4. Fotos posten

Fotos kannst du im Quadrat, aber auch im Quer- oder Hochformat posten. Zum Ändern des Formats klickst du lediglich beim Hochladen auf das kleine Icon (siehe folgendes Bild). Schon kannst du von Quadrat zu Quer- bzw. Hochformat wechseln.
Gerade Fotos im Hochformat fallen im Newsfeed mehr auf, da sie mehr Raum des Displays ausfüllen. Probiere es doch mal aus.
Achte dennoch immer darauf, dass der wichtigste Inhalt möglichst zentriert im Bild ist. Ansonsten leidet die Optik deines Profils darunter, da dort alle Posts quadratisch angezeigt werden. Abgeschnittene Köpfe ö. Ä. sehen dann nicht so schön aus.

5. Videos posten

Dass du Videos posten kannst, ist dir sicher nicht neu. Viele machen aber den Fehler, dass sie nicht auf die optimale Länge des Videos achten. In deinem Instagram-Profil kannst du lediglich Videos mit einer Länge von max. 60 Sekunden hochladen. Danach wird eiskalt abgeschnitten – ärgerlich, wenn dein Video dann vielleicht mitten im Satz abgebrochen wird.
Übrigens kannst du auch bei Videos Filter einsetzen, um sie optisch aufzuwerten sowie zwischen dem Format hin- und her zu switchen (siehe folgendes Bild).
Extra-Tipp: Als Pendant zu YouTube, hat Instagram das IGTV (Instagram-TV) ins Leben gerufen. Hier kannst deutlich längere Videos veröffentlichen, welche in deinem separaten Kanal gespeichert bleiben.

6. Hashtags Baby

Es gibt eine einfache (inoffizielle) Regel: Je mehr Follower, desto weniger Hashtags sind nötig. Warum? Große Accounts erzielen durch ihre Community “von allein” eine immense Reichweite und brauchen nicht mehr so viele Hashtags zu nutzen.
Je weniger Follower du hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du mit dem richtigen Einsatz von Hashtags deine Reichweite deutlich erhöhen kannst.

Wähle sie sorgfältig aus:
Nicht zu viele (Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Ich sage: max. 23 Hashtags) und
nicht zu allgemeine Hashtags.

Beispiel: Verwendest du den Hashtag “Fashion”, ist dein Post einer von aktuell 595 Millionen (!!!) Beiträgen dazu. Jede Sekunde gehen mehrere Posts mit diesem Hashtag online und dein Beitrag rutscht rasend schnell immer weiter runter – so weit runter, dass man ewig scrollen müsste, um ihn zu entdecken.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dich jemand über diesen Hashtag findet und liked ist daher nachvollziehbar verschwindend gering.

Verwende deshalb lieber Hashtags, die nicht zu viel genutzt werden (z. B. bis max. 150.000). Auf der anderen Seite lohnen sich Hashtags, zu denen es lediglich vier andere Beiträge gibt, auch nicht, da sich offensichtlich niemand für dieses Wort/Thema interessiert.

7. Die richtige Zeit

Jede Community hat andere Gewohnheiten und Vorlieben. Überlege also am besten, wann deine Zielgruppe hauptsächlich online ist und Zeit/Lust darauf hat, mit deinem Profil zu interagieren.
Morgens um 7 Uhr vor der Arbeit?
In der großen Pause um 11 Uhr?
Oder um 20 Uhr auf der Couch?

Nur durch eigenes Ausprobieren kannst du herausfinden, wann die Resonanz auf deine Beiträge am größten ist.

Wichtig ist, dass du kontinuierlich am Ball bleibst und regelmäßig postest. Wenn du am Tag drei Beiträge veröffentlichst, plötzlich nur noch zwei mal im Quartal und auf einmal wieder jede Woche, wird deine Reichweite von Instagram heruntergesetzt. Regelmäßigkeit ist das Zauberwort.

8. Ein guter Post ist ein guter Post

Ganz gleich, zu welcher Uhrzeit und mit welchen Hashtags du deine Beiträge veröffentlichst – ein guter Post, der entweder durch ein tolles Motiv oder einen beeindruckenden Text überzeugt, wird sich durchsetzen.
Gerade als “Instagram-Anfänger” solltest du deinen Fokus darauf legen, ansprechende Beiträge mit Mehrwert zu verfassen. Im nächsten Schritt kannst du dich dann um die Feinheiten kümmern.

Deine Story (of your Life)

9. Die Story

Als tolle Ergänzung zu deinen Posts, kannst du deine Follower mit kurzweiligen Beiträgen in deiner Story erfreuen. Die geposteten Beiträge verschwinden automatisch nach 24 h – es sei denn, du hast sie als “Highlight” in deinem Profil abgespeichert.
In der Story sind deine Gestaltungsmöglichkeiten nahezu grenzenlos:

  • verschiedene Schriften und Farben
  • “Malwerkzeug”
  • saisonale Sticker
  • animierte GIFs
  • Standortmarkierung
  • Temperatur- und Uhranzeige

… du hast hier so unfassbar viele Möglichkeiten, kreative Beiträge zu kreieren! Probiere es einfach selbst aus.
Extra-Tipp: Versuche möglichst auf ein (corporate) Set an Farben, Schriften etc. zu achten, um den Wiedererkennungseffekt zu stärken und poste auch hier regelmäßig.

Output vs. Input

10. Dein Engagement

Instagram ist ein soziales Netzwerk. Hier geht es nicht um einseitige Kommunikation, sondern um Interaktion. Wenn du nur Beiträge postest und niemals mit der Instagram-Community agierst, wirst du es sehr schwer haben, Follower aufzubauen.

  • Reagiere auf alle (echten) Kommentare,
  • beantworte deine Privatnachrichten und
  • like/ kommentiere auch die Beiträge deiner Instagram-Nachbarn.

Belohnt wirst du dafür mit mehr Aufmerksamkeit und Reichweite und sicher auch dem einen oder anderen Follower mehr.

Ich hoffe, bei meinen 10 easy Instagram-Tipps waren ein paar Anregungen für dich dabei, wie du dein Instagram-Profil noch optimieren kannst.

Hast du Fragen oder Anregungen, hinterlasse gern hier einen Kommentar oder kontaktiere mich direkt.

Herzliche Grüße aus Greifswald
Betty Möbius

Betty Möbius kommt aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) und betreibt seit 2013 Online-Marketing, um ihrer Leidenschaft für SEO & Instagram nachzugehen.

www.webtimum-online.de

Webtimum bei Facebook

Soziale Netzwerke sinnvoll einsetzen – mehr Fans und Follower generieren

Marcel Schindler Facebook, Gastautor, Instagram, Twitter Leave a Comment

Wenn man heute als Unternehmen wahrgenommen werden will, benötigt man eine eigene Website und sollte mindestens Facebook, Instagram, ein eigenes Blog und vielleicht sogar noch Twitter bedienen. Damit ist man in vielen relevanten Kanälen präsent und kann aktuelle Ereignisse aus dem Unternehmen einer breiten Masse zeigen. Doch sollte man ständig alle sozialen Netzwerke bedienen? Macht man sich damit evtl. sogar unbeliebt? Diesen Fragen gehe ich heute nach.

Facebook Beitrag auch bei Twitter und Instagram veröffentlichen?

Soziale NetzwerkeIch selbst folge diversen Unternehmen bei Twitter. In erster Linie sind dies Newsseiten und trotz seiner enormen Größe hat Twitter einen gewissen Lagerfeuercharme. Eine Antwort auf einen Tweet wird gut wahrgenommen und bietet manchmal sogar einen Mehrwert gegenüber der Unternehmensmeldung. Allerdings verliert ein Unternehmen bei Twitter ziemlich schnell sogenannte „Follower“, wenn die Tweets letzten Endes nur auf Facebook verweisen. Dort können die Beiträge ggfs. auch nur nach vorheriger Registrierung bei Facebook gelesen werden. Ein Facebook-Posting kann ziemlich umfangreich sein. Ich kann eine komplette Presseerklärung veröffentlichen und meine Twitter-Kunden sehen davon gar nichts.

Wenn ich umgekehrt meine Facebook-Seite mit Tweets füttere, habe ich sehr kurze Nachrichten auf der Facebook-Seite, die eventuell sogar noch mit #Hashtags und @mentions verunstaltet sind. Ganz schlimm ist, wenn mein Crossposting-Dienst sogar die Antwort-Tweets auf die Facebook-Seite postet. Mit dieser Vorgehensweise kann man seine Facebook-Fans auch sehr schnell vergraulen.

Unterschiedliche Beiträge in den Social Media Netzwerken

Doch Facebook hat ja auch noch seinen sozialen Fotodienst Instagram. Man könnte also doch ein schönes Foto von einer Veranstaltung der re:publica machen und dieses anschließend bei Instagram und Facebook veröffentlichen? Instagram und Facebook verfolgen, trotz gleichem Mutterkonzern, verschiedene Ziele. Die Reichweite eines Instagram-Fotos wird durch Hashtags gelöst, während das bei Facebook ziemlich albern aussehen kann. Angenommen, ich poste ein Foto des Messegebäudes: Ich würde dann vermutlich die Hashtags #RePublica #Architecture #Conventioncenter #InstaMeeting uvm. verwenden. Bei Facebook fragen sich ihre Kunden, was sie mit dieser Information sollen.

Wenn Sie ein Unternehmensblog haben, wollen Sie ihre News auch breit streuen. Doch eine gute Headline im Blog ist nicht zwangsläufig eine gute Headline bei Facebook. Im Blog verfolgt man langfristige SEO-Maßnahmen und will seinen Kunden eine „dauerhafte“, langfristige Information geben. Was ich heute ins Blog schreibe, ist in der Regel auch noch in einigen Jahren gültig, um mal ein wenig zu übertreiben. Daher muss ich im Blog eine allgemeine Headline wählen, während ich bei Facebook den Benutzer mit einer Headline locken muss, die dafür sorgt, dass er auf mein Blog geht und – unabhängig von Facebook – auch immer mal wieder vorbei schaut. Auch hier ist eine simple Kopie der Überschrift eher hinderlich.

Sie sollten also für jedes soziale Netzwerk individuelle und ansprechende Posts vorbereiten. Einfach nur automatisiert, ohne Sinn und Verstand in wirklich jedem sozialen Netzwerk überall dasselbe rein zu schreiben, wird ihre Kunden verstören. Davon sollten Sie dringend Abstand halten, auch wenn das vermeintlich schneller geht.

Wir helfen Ihnen gerne, ein schlüssiges Konzept für Facebook, Instagram, Ihren Blog und auch Twitter zu erstellen. Besuchen Sie gerne für noch mehr Ideen und Know-How unser Facebook Seminar oder den Instagram Workshop Sprechen Sie uns einfach an!

 

Gastautor Marcel Schindler wohnt mit seiner Familie in Oldenburg und bloggt bereits seit 2004 auf https://www.trancefish.de/blog

So nutzen Sie den Instagram Algorithmus, um eine echte Community aufzubauen

Sascha Tebben Instagram 2 Comments

Der Instagram Algorithmus spielt für alle, die über die Plattform möglichst viele potentielle Kunden, Interessenten oder Gleichgesinnte erreichen wollen, eine zentrale Rolle. Wie man den Algorithmus für sich nutzen kann und was sich überhaupt dahinter verbirgt, erklären wir in diesem Beitrag.

Sie entdecken bei Instagram ein Konto, das Ihnen gefällt und folgen ihm. Gehen Sie nun wieder zurück auf Ihren Startseiten-Feed und aktualisieren, wird Ihnen als erster Beitrag ein Post des neuen Kontos angezeigt. Selbst dann, wenn dieser schon mehrere Tage alt ist und andere Konten viel aktuellere Beiträge veröffentlicht haben. Kommt Ihnen das bekannt vor? Diese Sortierung wird durch den Instagram Algorithmus bedingt. Achten Sie doch beim nächsten Scrollen durch Ihren persönlichen Feed auf die Veröffentlichungszeiten der Beiträge: Sie sind nie chronologisch, denn Instagram setzt wie Facebook einen Algorithmus ein, um die Reihenfolge festzulegen. Der Instagram Algorithmus ist jedoch vollkommen unabhängig vom Facebook Algorithmus.

Welche Faktoren berücksichtigt der Instagram Algorithmus?

Natürlich lässt sich Instagram nicht genau in die Karten gucken. Wie der Algorithmus im Detail aussieht, weiß außerhalb von Instagram niemand. Doch folgende Kriterien sind mit Sicherheit entscheidend dafür, ob ein Beitrag weiter oben erscheint:

#Interest (Interesse)

Folgen Sie mit Ihrem Instagramprofil vielen Personen mit Haustieren, die sie auch präsent auf Instagram zeigen? Drücken Sie bei Tierfotos oft auf das Herz oder schreiben sogar einen Kommentar? Dann vermutet Instagram, dass Ihnen auch weitere Tierfotos gefallen werden und zeigt sie ihnen eher als beispielsweise ein Landschaftsfoto.
Der Algorithmus untersucht also Ihr bisheriges Interaktionsverhalten und zieht daraus Schlüsse, welche Themen Sie interessieren.

#Timeliness (Aktualität)

Dieser Faktor ist schnell erklärt: Je aktueller ein Beitrag, umso relevanter ist er. Und umso wahrscheinlicher ist es, dass er weit oben im Feed angezeigt wird.

#Relationship (Beziehung)

Je mehr zwei Personen auf Instagram miteinander interagieren, desto höher ist die Priorität der Beiträge. Das bedeutet: Wenn Sie Beiträge guter Freunde immer liken und die einer Marke nur ab und zu, wird Ihnen ein neuer Beitrag eines Freundes zuerst angezeigt – und erst dann der Beitrag des Markenprofils.

#Frequency (Nutzungsfrequenz)

Wie oft öffnen Sie die Instagram App? Mehrmals in der Stunde? Oder eher einmal am Tag? Vielleicht auch nur alle paar Tage? Je nachdem werden bevorzugt minutenaktuelle Posts angezeigt oder auch ältere Posts, die der Nutzer noch nicht kennt. Übrigens: Scrollt man so lange durch den Feed, bis man alle neuen Postings gesehen hat, weist Instagram einen darauf hin.

Hinweis von Instagram, dass alle Beiträge gesehen wurden

Mit diesem Hinweis zeigt Instagram, dass man alle Beiträge der Konten, denen man folgt, gesehen hat.

#Following (Follower-Verhalten)

Wie groß die Auswahl an Beiträgen ist, die dem Nutzer angezeigt werden können, hängt maßgeblich davon ab, wie vielen Personen, Marken und Unternehmen er folgt. Je größer die Zahl der Konten, denen jemand folgt, desto mehr Beiträge gibt es und umso stärker muss der Algorithmus die Beiträge nach Relevanz sortieren.

#Usage (Nutzungsdauer)

Hier analysiert der Instagram Algorithmus, wie lange der Nutzer die App im Schnitt öffnet. Ist er eher jemand, der nur kurz verweilt, oder nimmt er sich mehrere Minuten Zeit? Je länger die Verweildauer ist, desto weniger muss der Algorithmus die Beiträge sortieren.

iPhone, auf dem das Icon von Instagram zu sehen ist

Hand auf’s Herz: Wie viel Zeit verbringen Sie bei Instagram? Die Verweildauer hat Einfluss auf die Reihenfolge, in der Beiträge im Feed erscheinen.

Wie können Unternehmen den Algorithmus für sich nutzen?

Auf einen Teil der Faktoren des Algorithmus haben Unternehmen, die bei Instagram aktiv sind, keinen Einfluss: Das betrifft die Usage, das Following und die Frequency. Um weit oben in der Timeline der Follower zu erscheinen, muss ein Unternehmen also vor allem auf zwei Säulen bauen: Aktuelle Posts zu bringen – das heißt, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen – und so interessant zu sein, dass Follower gerne ein Like oder ein Kommentar da lassen. Dadurch steigt die Interaktion zwischen dem Unternehmensprofil und dem Profil des Follower, sodass letzterem Beiträge des Unternehmens früher erscheinen.


Contentplan für Instagram mit Bild, Thema, Tag und Nutzen

Content-Pläne helfen, regelmäßig Beiträge für Instagram zu erstellen.

Regelmäßige Beiträge mithilfe eines Contentplans

Interessante Beiträge mit einer gewissen Kontinuität und Regelmäßigkeit zu erstellen, ist natürlich leichter gesagt als getan. Hilfreich ist hierbei ein Contentplan. Darin notieren Sie, welches Thema mit welchem Bild an welchem Tag veröffentlicht werden soll. Nützlich ist es auch, ein weiteres Feld einzurichten, in dem Sie notieren, welchen Nutzen der User von dem Instagram-Post hat. So stellen Sie sicher, dass Sie den Mehrwert für Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren.

Brainstorming: Welche Inhalte bieten Ihren Followern Mehrwert?

Um den Contentplan füllen zu können, müssen nun abwechslungsreiche Inhalte mit Mehrwert her. Stellen Sie sich hierfür folgende Fragen:

Warum sollte ein Nutzer Ihrem Account folgen?
Welchen Nutzen hat der User von Ihren Beiträgen?
Wie möchten Sie das Unternehmen darstellen? Und wie können Sie die Eigenschaften in Ihren Beiträgen vermitteln?

Hilfreich ist es, Beiträge verschiedener Kategorien zu erstellen. Zeigen Sie in einem Post Persönlichkeit, können Sie im nächsten einen praktischen Tipp verraten, der zu Branche Ihres Unternehmens passt. Weitere mögliche Kategorien sind Einblicke in Ihren Arbeitsalltag und Ankündigungen von wichtigen Ereignissen. Ab und zu kann man seinen Followern auch einfach nur ein schönes Wochenende wünschen – die Möglichkeiten sind vielfältig und variieren von Unternehmen zu Unternehmen.

Sind die einzelnen Bereiche definiert, folgt der nächste Schritt: Wie lassen sich die Inhalte und Aussagen in Bildern vermitteln? Geeignete Bildmotive zu finden, erfordert Kreativität und viele Ideen. Tauschen Sie sich spätestens jetzt (am besten jedoch von Beginn an) mit Ihren Kollegen und Außenstehenden aus. So sammelt sich schnell ein großer Pool an Beitragsmöglichkeiten.

Mit Tests zum Erfolg

Es gibt wie in allen anderen Sozialen Medien auch bei Instagram nicht DIE Strategie, die zu mehr Reichweite und höheren Interaktionsraten führt. Je nach Zielgruppe können unterschiedliche Formate besser oder schlechter performen. Hier sollten verschiedene Contentarten einfach ausprobiert werden, beispielsweise Spruchbilder, humorvolle Beiträge, Fotos mit Menschen oder cleane Bilder. Natürlich ist Instagram längst nicht mehr nur eine große Fotosammlung: Videos, Stories, Boomerangs und viele weitere Formate sollten unbedingt getestet werden.
Bei den Tests kommt es dann darauf an, die Daten auszuwerten und zu beobachten, welche Inhalte besser ankamen. Diese sollten wiederkehrend in den Instagram-Contentplan aufgenommen werden.

Die ideale Posting-Frequenz lässt sich übrigens auch durch Ausprobieren herausfinden: Einfach über definierte Zeiträume hinweg in unterschiedlichen Abständen posten: mehrmals täglich, einmal täglich, zweimal wöchentlich. Behalten Sie dabei die Insights Ihres Instagram-Kontos genau im Blick. In der Regel bringt es ab einer gewissen Posting-Frequenz nichts mehr, noch mehr Beiträge zu veröffentlichen. Die Reichweite sinkt, ebenso die Interaktionsrate. Wer die Insights über die Testzeiträume genau auswertet, wird den idealen Wert für die Regelmäßigkeit finden.

Noch mehr Instagram-Tipps für Unternehmen?

Alle zwei Monate finden unsere Instagram Workshops statt. Teilnehmer lernen die Basics von Instagram kennen und erfahren darauf aufbauend, wie sie die richtige Tonalität und Strategie für ihr Instagramprofil finden. Fragen rund um Influencer-Marketing, Produktplatzierungen, Hashtags, Werbung und vieles mehr beantworten wir gerne. Unser nächster Termin ist am 14. November 2018 im Patentkrug Oldenburg. Auf Wunsch kommen wir auch gerne zu Ihnen und halten Workshops direkt vor Ort.

Bildersuche – Traffic durch optimierten Bild-Content

Sascha Tebben SEO Leave a Comment

Welche Rolle spielt die Google Bildersuche für meine Webseite?

Diese Frage konnten Webmaster seit Februar 2017 nicht mehr ohne Weiteres beantworten. Der Grund: Google zeichnete den Referrer aus der Bildersuche in Google Analytics nicht mehr eindeutig aus. Der Referrer gibt die Quellseite an, von der der Nutzer gekommen ist. So wird Facebook beispielsweise mit der Quelle “facebook.com” gekennzeichnet.

Referrer für die Bildersuche in Google Analytics

Die Auszeichnung des Referrers für die Bildersuche bis Februar 2017

Durch die Änderung der Darstellung der Quelle wurden sämtliche Nutzer, die über die Google Suche und über die Google Bildersuche auf die Webseite gelangt sind, mit der Quelle “google” ausgezeichnet. Mit einem neuen Update soll sich das nun wieder ändern: Die eindeutige Referrer-URL “https://images.google.com/” macht deutlich, wie viel Traffic durch die Bildersuche gewonnen wurde. Um die Daten zu erhalten, sind keinerlei Änderungen nötig, wie Google in seiner Ankündigung erklärt:

“If you use Google Analytics to track site data, the new referral URL will be automatically ingested and traffic will be attributed to Google Images appropriately.”

Somit können Sie die Analyse für Ihre Webseite bei Google Analytics unter Akquisition > Alle Zugriffe > Quelle/Medium finden.

Warum ist die Google Bildersuche für mich wichtig?

Gerade für Branchen, die gestalterisch tätig sind, ist die Bildersuche interessant. Erstellen Sie Designs für Büros, entwerfen Sie Möbel, gestalten Sie Räume oder bauen Sie Gärten? All diese und noch viele weitere Unternehmensbranchen sind besonders gut geeignet, um die Arbeit ideal durch Bilder festzuhalten und auf der Webseite darzustellen. Sucht ein Nutzer nun nach einem passenden Suchbegriff bei Google, wird ihm die Bildersuche oft schon vorgeschlagen, wenn die Anfrage durch Bilder besser beantwortet werden kann.

Google schlägt Bildersuche vor

Bei Suchanfragen, die sich gut mit einem Bild beantworten lassen, schlägt Google die Bildersuche vor.

Sucht ein Nutzer beispielsweise nach Inspirationen, weil er seinen Garten umgestalten möchte, wäre es doch toll, wenn er auf ein Foto Ihres Unternehmens stößt. Noch besser wäre es, wenn er das Bild so ansprechend findet, dass er auf “Website besuchen” klickt und sich bei Ihnen umsieht. So haben Sie einen potentiellen Kunden auf Ihren Internetauftritt gelockt. Überzeugen Sie ihn hier davon, dass Sie seinen Traumgarten gestalten, können Sie ihn als Kunden gewinnen. Bilder bieten Unternehmen somit die Möglichkeit, zusätzlichen Traffic zu generieren, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und potentielle Neukunden zu erreichen.

Wie optimiere ich meine Bilder für Google?

Um dieses Potential der Bildersuche zu nutzen, sollten die Bilder für Google optimiert werden. Was das bedeutet, zeigen wir Ihnen hier:

Ansprechende Bilder erstellen

Die beste Optimierung bringt nichts, wenn das Bild nicht ansprechend ist! Deshalb beginnt das Bilder-SEO eigentlich schon beim Fotografieren. Bilder sollten gut ausgeleuchtet sein und ästhetisch ansprechend. Dunkelheit, ein starkes Bildrauschen oder gar verwackelte Bilder sind zu vermeiden.

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Produkt in Szene setzen können. Vielleicht platzieren Sie die Vase, die Sie designt haben, einfach schon einmal auf einem Tisch, damit der Betrachter sich besser vorstellen kann, wie die Vase im Raum aussieht? Sind Ihre Gestaltungsprojekte größer – etwa ein ganzer Raum – können Sie sowohl Großaufnahmen machen als auch Details fotografieren und eine Mischung aus beidem auf Ihrer Webseite einbinden. So können je nach Suchanfrage verschiedene Bilder Ihres Unternehmens über Google gefunden werden. Stimmt das Foto an sich schon einmal, führen folgende Optimierungen zu einem besseren Ranking in der Bildersuche.

Die Umgebung des Bildes auf der Website

Google erhält Informationen zu den Bildern aus der direkten Umgebung auf der Webseite. Daher ist es wichtig, dass das Bild an einer passenden Stelle eingebunden wird. Am besten nutzen Sie eigene Bilder, da diese in den meisten Fällen besser zu Ihren Inhalten passen als lizenzfreie Stock-Fotos. Veröffentlichen Sie also ein Bild, auf dem eine Malerei zu sehen ist, sollten Sie in dem umgebenden Text auch darüber schreiben. So versteht Google besser, was auf dem Bild zu sehen ist.

Ein passender Dateiname

Die automatisch vergebenen Dateinamen durch die Kamera enthalten für gewöhnlich eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen wie beispielsweise “IMG_68767”. Solche Namen lassen keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt des Bildes zu – auch für Google nicht. Ändern Sie daher den Dateinamen vor dem Upload in einen aussagekräftigeren Titel. Daraus sollte in erster Linie erkennbar sein, was auf dem Bild zu sehen ist. Zusätzlich sollten passende Keywords eingesetzt werden. Hierbei gilt jedoch: Wirklich nur passende Keywords verwenden. Eine Aneinanderkettung von Keywords, die sich nicht im Bild wiederfinden, führt nicht zum Ziel.

Das Alt-Attribut richtig nutzen

Im Alt-Attribut oder auch Alt Tag legen Sie einen Alternativtext fest, der dann angezeigt wird, wenn ein Bild nicht geladen werden kann. Programme für sehbehinderte Menschen können den Alternativtext lesen und dem Nutzer somit vermitteln, was auf dem Bild zu sehen ist. Und natürlich nutzt auch Google dieses Attribut, um den Bildinhalt besser zu verstehen. Somit sollte auch genau das im Alt-Attribut stehen: der Inhalt des Bildes. Finden Sie eine passende Beschreibung, die bei Ihnen ein Bild erzeugt, das dem tatsächlichen Foto nahe ist, auch wenn Sie die Augen geschlossen haben. Auch hier sollten Sie sinnvoll Keywords einsetzen und genau wie beim Titel auf unpassende Keywords verzichten.

Weitere Verbesserungen für das perfekte Bild im Web

Mit diesen weiteren Verbesserungen verbessern Sie zwar nicht Ihr Ranking in der Google Bildersuche, jedoch sind sie dennoch empfehlenswert, um eine bessere Nutzererfahrung zu generieren.

Geben Sie Ihren Bildern eine Unterschrift

Bildunterschriften, auch Caption genannt, sind zwar kein Rankingfaktor, doch beliebt bei den Usern. Studien zeigen, dass Seitenbesucher Bildunterschriften häufiger lesen als den eigentlichen Inhalt. So können Sie dem Nutzer in der Caption Anhaltspunkte geben, worum es in dem jeweiligen Abschnitt gerade geht.

Die optimale Dateigröße für Ihre Bilder

Bilddateien sind je nach Kamera gerne mehrere Megabyte groß. Wenn Sie solche Dateien unkomprimiert auf Ihre Webseite hochladen, verringern Sie die Ladegeschwindigkeit. Außerdem ist es auch ärgerlich für Nutzer, die Ihre Webseite unterwegs mit Ihrem Smartphone besuchen, und dadurch Ihr Datenvolumen verbrauchen. Daher sollten Sie die Größe von Bilddateien komprimieren. Das können Sie in der Regel schon mit einfachen, kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen.

Die optimale Größe ist immer genau so groß, dass das Bild in der angezeigten Größe nicht pixelig wirkt. Für kleine Vorschaubilder können unter 200 KB oder sogar unter 100 KB ausreichend sein. Größere Bilder für Slider oder den Header sollten etwas größer sein. Übrigens: Seit diesem Sommer ist PageSpeed ein Rankingfaktor in der Google Suche. Hier will Google vor allem Betreiber besonders langsamer Webseiten dazu bringen, die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.

Fazit

Die Optimierung der Bilder für die Nutzer, Google und die Google Bildersuche kann sich auszahlen. Behalten Sie die Entwicklungen der Zugriffe über die Bildersuche im Blick und optimieren Sie bereits vorhandene Bilder. So können Sie zusätzlichen Traffic gewinnen.

Wettbewerber ausspionieren?! Facebook machts möglich!

Tamara Zimdahl Facebook Leave a Comment

Facebook veröffentlicht, welche Seiten Werbung schalten, und schafft damit mehr Transparenz für die Nutzer.

Entschuldigen Sie bitte den reißerischen Titel dieses Blog-Posts, aber unser heutiges Thema liegt uns besonders am Herzen und benötigt Ihre volle Aufmerksamkeit. Nun aber Spaß beiseite.

Es geht um eine Neuerung bei Facebook, die Sie wirklich interessieren sollte.

Facebook hat im Rahmen seiner Transparenzoffensive “Ad Transparency” im Zuge des Wahlkampf-Skandals in den USA (Russia Gate) und des Datenlecks von “Cambridge Analytica” seine Plattform so verändert, dass nun jeder Nutzer einsehen kann, welche Werbeanzeigen aktuell geschaltet werden.

Facebook macht Werbeanzeigen von Fanpages allen Nutzern transparent.

Im Detail bedeutet dies, dass man auf jeder Facebook-Fanpage oder Unternehmensseite den Reiter „Seiteninfos & Werbung“ anklicken kann, der einem alle aktiven Werbeanzeigen auflistet, die von dieser Seite aktuell geschaltet werden. Werden von der Seite auch dynamische Werbeanzeigen geschaltet, zeigt Facebook hier eine Beispielanzeige. Nicht gezeigt werden ggf. die verschiedenen Layouts der Anzeige auf den anderen Werbeplattformen, wie Instagram und das Facebook Advertiser Network.

Im Browser:

Facebook Fanpage von Adidas, Unterseite Werbung

Jeder Nutzer kann somit die Anzeigen der jeweiligen Seite und Wettbewerber durchscrollen, sieht, welche Interaktionen auf diesen Webeanzeigen aufgetreten sind, und kann ein grundsätzliches Verständnis für die Werbeaktivität des Accounts erhalten.

Facebook Werbeanzeigen sind jetzt unter Seiteninfos & Werbung sichtbar

Facebook Werbeanzeige unter Seiteninfos und Werbung

In der App:

Die entsprechende Funktion finden Sie in der Facebook App am unteren Rand des Titelbildes der Seite. Klicken Sie auf “Seiteninfos und Werbung”, danach auf “Aktive Werbeanzeigen” und Sie finden eben diese.

Über Seiteninfos & Werbeanzeigen kann man sich alle aktiven Werbeanzeigen einer Fanpage anzeigen lassen

Unter Aktive Werbeanzeigen sind aktive Anzeigen der Fanpage zu sehen

Unternehmen geschockt? Nicht wirklich!

Für werbende Fanpages und Unternehmensseiten ergibt sich eine neue Situation in Sachen Kunden-Warnehmung. Da die Facebook Nutzer nun einen Überblick über alle Werbeanzeigen bekommen, werden auch z.T. Werbetaktiken und Positionierungen vom Produkt, der Dienstleistung oder der Fanpage einsehbar.

Unternehmen, die sehr aggressiv auf Facebook werben, sollten sich dessen bewusst sein.

Facebook bietet auf seiner Werbeplattform neben dem Bewerben von Beiträgen, auch das Erstellen von Anzeigen an. Diese Anzeigen sind nicht mit einem Beitrag auf der jeweiligen Seite verbunden, sondern waren bisher nur der gewählten Zielgruppe ersichtlich. Man nennt diese Anzeigen deshalb “dark posts”.

Auch Dark Post – nun weniger “dark”

Im Zuge der verbesserten Transparenz sind diese “dunklen Posts” also nicht mehr so “dunkel”, soll heißen ‘unsichtbar’ für die Nutzer. Wer möchte, findet diese Posts nun auch über den Reiter “Seiteninfos & Werbung” (s. Screenshot oben) und kann sich sein eigenes Bild machen.

Die veränderte Situation um die Facebook-Werbung sollte aus unserer Sicht jedoch positiv bewertet werden. Nicht zuletzt deshalb, weil Unternehmer nun vor Augen geführt bekommen, dass die Konkurrenz auch auf Facebook nicht schläft oder eben doch noch den Zug verpennt.

Denn Sie haben nun die Möglichkeit zu sehen, ob und welche Werbeanzeigen Ihre direkte Konkurrenz auf Facebook schaltet. Wir empfehlen deshalb, Konkurrenzseiten auf Facebook anzusteuern, deren Anzeigen anzuschauen und die Erkenntnisse in Ihrer Online-Marketing Strategie zu berücksichtigen.

Achten Sie hierbei auf Bildsprache, Texte und Variationen in den Anzeigen und nehmen Sie diese als Inspiration für Ihre eigenen Werbeanzeigen. Sollten Sie bisher keine Anzeigen schalten und hierbei Hilfe benötigen, empfehlen wir Ihnen zum einen die Teilnahme an unseren Facebook– und Instagram-Workshops, in denen wir auch auf das Thema Werbeanzeigen zu sprechen kommen. Zum anderen können wir Ihr Unternehmen auch direkt unterstützen.

Budgets & Zielgruppe der Werbeanzeigen weiterhin nicht öffentlich einsehbar.

Die Änderung um die Werbeanzeigen machen bisher jedoch vor der Veröffentlichung der Budgets und des Targetings, also der Zielgruppe der Anzeige, Halt. Diese Informationen sind somit auch weiterhin nicht für die Nutzer ersichtlich. Facebook hat jedoch angedeutet, dass auch dies sich zumindest für politische Werbung auf Facebook ändern wird und ebenfalls zukünftig veröffentlicht wird.

Unser Fazit:

Die Transparenz-Initiative von Facebook schafft für aggressiv werbende Unternehmen womöglich ein schwierigeres Werbe-Umfeld. Diese Unternehmen müssen sich im Klaren sein, dass ihre Werbestrategien exponiert werden und Nutzer nun einen Überblick über die Positionierung des Beworbenen bekommen.

Für die meisten Unternehmen bilden die Änderungen von Facebook jedoch vielmehr einen guten Anlass, ihre eigene Marketing-Strategie auf Facebook zu überprüfen und neue Impulse aufzunehmen.

Unser Tipp deshalb: Durchstöbern Sie die Facebook-Seiten der Konkurrenz und machen Sie sich Notizen zu deren Positionierung und Gestaltung. Nehmen Sie diese Notizen als Inspiration für Ihre nächsten Werbeanzeigen und testen Sie deren Erfolg.

Falls Sie bisher keine Anzeigen geschaltet haben und damit nun unkompliziert beginnen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu.

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Instagram: Fotos am PC hochladen

Sascha Tebben Instagram 18 Comments

Vielleicht haben Sie auch schon einmal versucht, am Desktop etwas bei Instagram zu veröffentlichen. Dann werden Sie festgestellt haben, dass es die Funktion in der Ansicht gar nicht gibt. Am Desktop ist Instagram nur in einer deutlich abgespeckten Version nutzbar. Unter anderem kann der User keine Beiträge und Stories posten, keine Nachrichten senden und auch das neue IGTV ist nicht verfügbar.

Instagram, wie es am Computer dargestellt wird

Am Desktop fehlen zahlreiche, wesentliche Funktionen von Instagram – etwa das Erstellen von Beiträgen.

Instagram am PC: Nützlich für Unternehmen und Privatpersonen

In Unternehmen gibt es häufig eine für die Social Media Kanäle zuständige Person. Sie postet etwa bei Facebook und auch bei Instagram auf dem Unternehmensprofil. Nicht immer steht ein Unternehmens-Smartphone oder Tablet hierfür zur Verfügung. In solchen Fällen muss der Mitarbeiter oftmals sein privates Handy nutzen und dort auch die Fotos und Videos, die hochgeladen werden, lokal speichern. Ideal wäre es, wenn Instagram Beiträge direkt am Computer des Arbeitsplatzes gepostet werden könnten. So müsste das Unternehmen nicht eigens für die Pflege der Social Media Kanäle ein Smartphone oder Tablet anschaffen und der zuständige Mitarbeiter gleichzeitig nicht sein privates Handy nutzen.
Privatpersonen könnten von einer solchen Lösung ebenfalls profitieren. Machen Sie beispielsweise Aufnahmen mit einer Spiegelreflexkamera, sind diese in der Regel auf dem Computer gespeichert. Möchte man ein solches Foto bei Instagram posten, muss es erst umständlich auf das Smartphone übertragen werden. Das kostet Zeit und auch Speicherplatz auf dem Handy.

Am Computer Instagram wie in der mobilen Darstellung nutzen

Wir bieten Ihnen die Lösung, um Instagram auch am PC mit allen Funktionen nutzen zu können. Mithilfe weniger Klicks können Sie Instagram am Desktop wie in der mobilen Ansicht darstellen. So geht’s:

Mit dem Browser Firefox


  1. Instagram.com aufrufen
  2. STRG+Shift+M drücken: Firefox schaltet in eine Art “Mobilansicht”
  3. Über der Website ist oben nun ein Dropdownmenü zu sehen: Dort ein typisches Smartphone auswählen
  4. F5 drücken, um die Seite neu zu laden
  5. Fertig! Die Ansicht sieht genauso aus, wie die Mobil-App und lässt sich entsprechend bedienen – auch der Foto-Upload ist nun möglich.

Mit dem Browser Google Chrome

  1. Instagram.com aufrufen
  2. F12 drücken: Es öffnet sich das Entwicklermenü.
  3. Smartphone Icon (oben links) anklicken
  4. Über der Website ist oben nun ein Dropdownmenü zu sehen: Dort ein typisches Smartphone auswählen
  5. F5 drücken, um die Seite neu zu laden
  6. Fertig! Die Ansicht sieht genauso aus, wie die Mobil-App und lässt sich entsprechend bedienen – auch der Foto-Upload ist nun möglich.

Die mobile Darstellung von Instagram am PC

Mit wenigen Klicks lässt sich die mobile Darstellung von Instagram auch am Computer aufrufen.

Nun können Sie Instagram ohne Einschränkungen nutzen. Alternative Lösungen sind Plugins (z.B. User Agent Overrider) oder Erweiterungen (z.B. User Agent Switcher for Chrome), mit deren Hilfe man in die mobile Darstellung wechseln kann.

Mehr Tipps & Tricks zur Nutzung von Instagram?

In regelmäßigen Abständen führen wir Instagram Intensiv Workshops durch – hier lernen Sie, wie Sie als Unternehmen Instagram ideal nutzen, abwechslungsreichen Content erstellen und worauf es dabei ankommt. Zudem zeigen wir Ihnen die verschiedenen Funktionen von Instagram und geben Ihnen Zeit, diese vor Ort gleich auszuprobieren. Alle kommenden Termine finden Sie hier!

IGTV – Was kann die neue App von Instagram?

Sascha Tebben Instagram, News Leave a Comment

In unserem heutigen Blogbeitrag informieren wir Sie über alles, was es schon zur neuen IGTV App aus dem Hause Facebook / Instagram zu berichten gibt. Was die App genau ist, was sie kann und warum wir Ihnen empfehlen, den Schritt ins Neue zu wagen, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.

Was ist IGTV?

IGTV ist die neue Funktion und App von Instagram, welche seit gestern im App Store für Android und Apple heruntergeladen werden kann. Die Abkürzung bedeutet Instagram TV und ermöglicht jetzt privaten Nutzern und Business Accounts das Hochladen längerer Videos. Bis zu 60 Minuten dürfen die Beiträge lang sein, allerdings sind dafür 10.000 oder mehr Follower nötig. Für alle kleineren Accounts sind Videos bis zu einer Länge von 10 Minuten möglich.

Viele fragen sich aktuell, ob Instagram mit der IGTV App YouTube Konkurrenz machen will. Hier spalten sich die Meinungen, denn bei IGTV sind Videos im Hochformat, geeignet vor allem für die Nutzung am Smartphone, ideal und bei YouTube nach wie vor das TV-ähnlichere Querformat. Außerdem nutzen viele User YouTube gerne wie eine Art moderne Bibliothek und suchen aktiv nach Themen, die sie interessieren, wie Tutorials für Photoshop & Co., während bei Instagram TV (momentan) eher tagesaktuelle Themen und Beiträge im Vordergrund stehen. Hier beobachten wir aber gespannt den Wandel und das Nutzerverhalten.

Wie nutze ich die App, was sind die ersten Schritte?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass auch IGTV mit dem Instagram Account verknüpft ist. So können alle Instagram User bereits, ohne die neue App zu downloaden, die neuen Videos ansehen. Hierfür müssen Sie nur den neuen IGTV Button in der App antippen und können dann Beiträge wählen. Hier erkennt man bereits, dass ein Algorithmus vorhanden ist, der als erstes Account-Videos von Personen und Marken zeigt, welchen man aktiv folgt. Wie der Algorithmus genau Beiträge anzeigt, ist noch nicht genügend ausgetestet. Wir gehen davon aus, dass es wieder ein Mix aus Relevanz (wie oft interagiere ich mit den Beiträgen von Kanal X) und Aktualität (Wann wurde Beitrag X hochgeladen) ist.


IGTV ist eine eigene App, die man im Appstore herunterladen kann

IGTV, die neue App von Instagram für längere Videos

Personen und Unternehmen, die selber bei IGTV Videos hochladen möchten, sollten zunächst folgende Schritte vornehmen:

  1. Die IGTV App downloaden und sich vertraut machen
  2. Einen Kanal in der App erstellen, über den Videos hochgeladen werden (Der Kanal bleibt mit dem Instagram Account verknüpft)
  3. Zeitnah ein erstes Video hochladen

Wieso ist es wichtig, direkt ein Video hochzuladen, und weshalb sollte ich IGTV nutzen?

Mit der IGTV Funktion von Instagram lassen sich auch Live Videos aufnehmen

So sieht die neue Funktion von Instagram aus: Videos mit bis zu einer Stunde länge können hier hochgeladen werden.

In früheren Blogbeiträgen haben wir bereits darauf hingewiesen, dass Facebook und Instagram ihre Nutzer dafür belohnen, wenn sie neue Funktionen ausprobieren (First Mover Advantage). Wir möchten Ihnen nun wärmstens empfehlen, sich zu trauen und ein Video hochzuladen. Aktuell werden Ihren Followern dann sogar Nachrichten angezeigt, in denen steht, dass Sie IGTV nutzen und Ihr erstes Video hochgeladen haben. Dieses “einfache” Mittel, um an Aufmerksamkeit und Reichweite zu gelangen, sollten Sie sich definitiv zu Nutze machen. Auch wenn das “TV” in IGTV vielleicht zunächst suggeriert, dass Sie ein sehr aufwändiges, langes Video hochladen müssen, bedenken Sie immer: Bis zu 10 Minuten sind Videos, die Sie hochladen können, gerade das erste darf aber auch kürzer sein. Beispielsweise können Sie sich als Person oder Unternehmen mit den drei wichtigsten Dienstleistungen / Produkten, welche Sie anbieten, vorstellen. Probieren Sie es einfach mal aus. Live Videos kommen wie vorher in der Story immer noch (Reichweiten-technisch) am besten an und sorgen für Klicks und Aufmerksamkeit. Wer sich live noch nicht sicher genug fühlt, kann gerne mit einem aufgezeichneten Video starten. Die Hauptsache ist, dass Sie erkennen, wie schnell Ihnen IGTV zu Bekanntheit und Reichweite verhelfen kann. Instagram lässt leider noch offen, ob ein erfolgreicher IGTV Kanal auch zu mehr Reichweiten im verknüpften Instagram Profil führt, denkbar wäre es aber allemal.

Wir sind uns sicher: Learning by doing ist hier die beste Variante und ein authentisches Video kommt schon lange besser an als perfekte Stockphotos und -videos. Ein Tipp von uns an der Stelle für alle, die sich trauen und die neue Funktion gleich testen: Manchmal hilft es, zu erwähnen, dass man das erste Mal live ist, das erste Mal ein Video dreht oder aufgeregt ist. Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind, aber geben Sie gerne solche Infos am Rande, dann verzeiht man auch kleine Fehler und Blackouts mit einem Lächeln.

Nützliche Hinweise

Das Tolle an den Live Videos bei IGTV ist wie zuvor schon in den Live Stories, dass Zuschaue in Echtzeit Fragen stellen können, auf welche man als souveräner Speaker oder motivierter Anfänger direkt eingehen kann. So fühlt sich die eigene Community wichtig, ernst genommen und einbezogen.

Sie wollen kein Live Video hochladen und zum neu-produzieren haben Sie momentan kein Thema, keine Idee oder zu wenig Zeit? Vielleicht gibt es ja bereits ein paar Kurzvideos aus Ihren Stories oder Story Highlights, welche Sie entweder sowieso gespeichert haben oder downloaden können. Diese kann man schon mit einfachsten Videobearbeitungsprogrammen zusammenfügen und als Ganzes in IGTV hochladen. In unserem Fall könnte das ein Zusammenschnitt unserer Workshop-Vorbereitungen sein, ein paar Hinweise für die Nutzung von IGTV oder grundsätzliche Tipps & Tricks.

Beschreibungen und Titel lassen sich den jeweiligen Videos natürlich auch hinzufügen, ob Hashtags hilfreich sind oder nicht, wurde noch nicht bekannt gegeben – dennoch ist es sehr gut möglich, da Instagram grundsätzlich sehr Keyword-affin ist.

Story Highlights von Instagram – bereits mit IGTV Verknüpfung

Instagram selbst hat IGTV bereits mit ihrem Kanal verknüpft.

IGTV auswerten

Nicht nur, dass man in IGTV wie auch bei Instagram mehrere Accounts und Kanäle, die man verwaltet, zusammenfügen kann, man kann auch Insights zu seinen jeweiligen Videobeiträgen einsehen. Etwa, wie viele Zuschauer es gab, wie lange sie zugeschaltet haben und wie viel Interaktion es auf Live Videos gab.

Wir sind gespannt, wie unsere ersten Insights aussehen werden und probieren für Sie in den nächsten Wochen einige Funktionen der neuen App, um in unserem ausführlichen Instagram Intensiv Workshop am 11. Juli 2018 über alles bestens informiert zu sein.